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Dr. med. Alfons Weber
22.2.1915-11.10.1994
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www.rki.de |
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Pressemeldung (Zitat) 'Berliner Morgenpost',
25. Feb. 2006:
"In Deutschland erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Nach den neuen
Zahlen des ROBERT-KOCH-INSTITUTS (RKI) wird (hier in Deutschland) jedes
Jahr bei rund 425 000 Patienten diese Diagnose neu gestellt, teilte die
Deutsche Krebsgesellschaft in Frankfurt mit. Davon sterben 210 000 Patienten
an dieser Krankheit. ... Im Vergleich zu anno 2000 hat die Zahl der
Krebskranken um rund 30 000 zugenommen. (gms)"
Das heißt, in Deutschland gibt es Jahr für Jahr 425 000 neue Krebsfälle bei
gleichzeitig 210.000 Todesfällen. Tendenz steigend. Lotterie des Schreckens;
aber auch Zeugnis eigener Dekadenz! Denn man liest gern darüber hinweg,
verdrängt die Zahlen, als ginge das alles einen nichts an. Gefährlicher
Irrtum! Denn da fast jeder von uns selbst direkt (oder indirekt über Familie
und Freunde) im Laufe seines Lebens mit der Krankheit in Berührung kommen
wird, wäre es auch sinnvoll für jedermann, solche Meldungen, die letztlich
doch einen selbst betreffen, sehr kritisch zu überprüfen! Zum Beispiel:
Stimmen in diesem Fall überhaupt die deutschlandweit vertickerten Meldungen
der Fach- und Tagespresse? Leider 'Nein'! Sie können deshalb nicht stimmen,
weil grundlegende Faktoren 'vergessen' wurden: Wer 425.000 Neuerkrankungen
und 210.000 Todesfälle p. a. zusammenzählte, käme zwar auf ca. 635.000
Krebsbetroffene p. a. Doch die Zahl der tatsächlich Krebsbetroffenen liegt
bei weit über zwei Millionen! Man vergisst zu gern, das Millionenheer der in
den Jahren zuvor erkrankten, aber noch nicht gestorbenen Patienten in die
Rechnung einzubeziehen. Und obwohl die Forderung nach einem Register längst
(seit 1994) per Gesetz Vorschrift ist, hat in der BRD nur das Saarland,
(zuvor schon die DDR) bis heute (2006) ein Krebsregister geführt.
Krebsforschung:
Seit rund 150 Jahren forscht man mit immer größerem Aufwand an der Lösung
des Rätsels 'KREBS'. Doch die Statistiken belegen ganz klar und deutlich,
dass wir von einer Aufklärung des Problems und seiner Ursachen, allen Kosten
und Mühen zum Trotz, weiter entfernt sind als je zuvor! Wie das? Läuft da
nicht etwas falsch?
Die grundlegende Frage des Rätsels lautet: Was verursacht Krebs? a) eine
unbelebte, zelluläre, lokale - oder b) die belebte, mikroparasitäre
Krebsursache? Da man über lange Jahre keine Krebs verursachenden Mikroben
entdecken konnte, entschied sich schon vor einem Jahrhundert die Mehrheit
der Forscher für die unbelebte Variante a). Die Chirurgen verlangten ja ein
Feindbild und erhielten stattdessen ein Dogma: Die 'bösartige Zelle'.
Mikroskope gab es damals zwar schon lange, aber um mikroparasitäre 'Feinde'´
zu erkennen, hätte es mindestens siebenhundertfacher Vergrößerung mit
Zedernöl-Immersion bedurft. Doch
Ölimmersion wurde in Deutschland abgelehnt,
denn: Was die Messlatte der Medizin - der alternde
Virchow – in jungen
Jahren ein Genie - mit seinem Mikroskop nicht sah, existierte für ihn und
die Wissenschaft nicht. Deshalb sah man im unscharfen Präparat zunächst
keine Kleinstmikroben im 1/1000mm-Bereich, obwohl diese Mikroben durchaus
vorhanden waren. Ein fataler, ein mörderischer Irrtum! Stattdessen sah man
die Symptome der Mikroben-Infektion und hielt diese Wirkungen (die Tumoren)
für den Feind, bekämpfte sie dementsprechend mit immer schlimmeren Mitteln.
So dass heute allein 50% der Patienten nicht an Krebs, sondern an ihrer
Chemotherapie sterben.
Zurück ins vorletzte Jahrhundert: Mit verbesserter Technik, (Abbés
Ölimmersion) sah man dann doch – sofern man sie überhaupt sehen wollte–
endlich auch die gefräßigen, toxischen Kleinstparasiten. Doch hatte die
Medizin sich schon festgelegt, was Krebs zu sein habe, und von da ab war
dieses kurz geöffnete Fenster der Forschung viel zu früh wieder zu. So blieb
es denn für weitere 100 Jahre beim Dogma vom erregerfreien Krebs. Und
entsprechend bekämpft man seitdem den kranken Tumor, nicht aber die
krankmachende Mikrobe! Das Ausmaß der Blutschuld ist schon so ungeheuerlich,
dass die Verantwortlichen ihre Fehler sowieso nicht mehr eingestehen können.
Inzwischen weiß man seit gut vierzig Jahren um den Krebserreger, sieht
jedoch keine Möglichkeit der Umkehr zu einer anderen Theorie; weil dies
heute nur noch bei gleichzeitigem Eingeständnis der gestrigen Fehler möglich
wäre! Der millionenfache Tod fehl therapierter Patienten würde zu einem
unermesslichen Vertrauensverlust der Bevölkerung in ihre Ärzteschaft führen;
die Kursverluste der Pharmaindustrie an den Börsen wären astronomisch, die
ohnehin strapazierten Kartenhäuser der Kassen krachten zusammen....
Die "Weber
Affäre“
(VERTUSCHTER SKANDAL DER KREBSFORSCHUNG)
Seit gut hundert Jahren streiten sich Forscher, ob die Krebsursache belebt
sei oder unbelebt ? Die Antwort darauf ist einfach; Indem man die Theorie
der belebten Krebsursache zu einem Wahngebilde und deren Anhänger einfach
für verrückt erklärte, hatte man 'wissenschaftlich' Klarheit geschaffen!
Wobei die vielen normalen Anhänger der 'Unbelebten' zwar auch keine Ahnung
haben (was Krebs eigentlich ist), sich aber doch im Schutze der Masse so
völlig sicher fühlen wie hunderttausend andere 'Krebsforscher' in aller Welt
ebenfalls! Wer fragte da noch nach Beweisen? Die Masse kann gar nicht irren!
Und weiter ist man im Prinzip seit einem Jahrhundert mit all dem Aufwand und
Einsatz bis heute nicht gekommen. Man erforscht dafür sonst aber wirklich
alles Mögliche und Unmögliche, bis in den letzten Krümel von Irgendwas.
Diagonal, rauf und runter, vor- und rückwärts; ohne dass es auffiele, dass
die vielen Resultate unterschiedlichster Spezialisierungen mit dem
eigentlichen 'Forschungsziel Krebsursache' absolut nichts zu tun haben. Man
ist den Ursachen des Krebses nicht auch nur um einen Deut näher gekommen.
Als gäbe es sie nicht: Kaisers neue Kleider etwa, oder so.
Der Erdinger Arzt Dr. Weber verließ die hundertjährigen, nutzlosen Pfade
seiner Kollegen, suchte stattdessen, wie sein Vorbild Robert Koch, die
Antworten in der Praxis. Und diese lieferte ihm sein Mikroskop. Nahm er
frisches Blut, hielt es mit Sauerstoff angereichert und bei +37°C,
mikroskopierte mit Ölimmersion, dann enthüllte ihm das Blut eine bisher
verborgene Ebene mikroparasitären Lebens, Die Ergebnisse der neuen
Sichtweise waren ihm so sensationell, dass er 1967/68 mit mehrfachen
Rundschreiben 13.000 Kollegen und Institute in Bayern ansprach. Und die
Reaktion darauf setzte schon binnen weniger Tage und Wochen ein, doch anders
als erwartet: Ein Wespennest war offenbar angestochen und eine für das 20.
Jahrhundert beispiellose Ketzerjagd begann: Verleumdung, Rufmord,
Falschaussage, Verlust der Approbation, drohende Zwangseinweisung in das
Irrenhaus Haar/Obb....
Statistische Fakten:
Um das Jahr 1900 belegte die Krebskrankheit Platz 8 der
Gesamtsterblichkeit mit 2% aller Todesfälle. Und um das Jahr 2000 erreichte
'Krebs' dann schon Rang 2 mit 22%. Damit nicht genug, die Forschung selbst
sagte für das Jahr 2020 voraus, dass dann etwa 40% der Gesamtsterblichkeit
durch Krebs verursacht sein dürften. Das entspräche Rang 1 der
Sterblichkeitsskala und läge somit voll im Trend der einleitenden
Pressemeldung. Die Chance, an Krebs zu sterben, liegt heute und pro Kopf
etwa sieben Mal höher als vor 100 Jahren! Die heutige Krebsforschung
empfindet aber offiziell dieses trostlose, ja, grauenhafte Ergebnis
keineswegs als Eingeständnis eigenen Versagens, im Gegenteil: man deutet die
ständig steigenden Horrorzahlen als Indiz für die enorme Bedeutung unserer
Krebsforschung und die Wichtigkeit unserer Krebsforscher, vor allem aber für
die dringende Notwendigkeit immer höherer Zuschüsse, Erbschaften, Spenden,
Etats von Land und Bund. Wir haben in der Tat einen Zustand geschaffen, in
welchem Misserfolg belohnt , Erfolg aber bestraft wird. Immer mehr Geld für
immer weniger Erfolg; s. Statistik oben.
Nutzen bisheriger CA-Forschung?
Die Frage muss erlaubt sein: Was hätten die mehr als 100 Jahre intensivster
Krebsforschung dem Menschen bis jetzt geholfen? Denn wie seit ehedem
verbrennt, vergiftet und zerschneidet man bis heute kranke Zellen des
infizierten Gewebes und nennt diese dann 'bösartig', öffnet Tumore, setzt
deren Erreger in Zellverbänden frei, erzeugt dadurch tödliche Metastasen und
nennt das 'Biopsie'. Kein Wunder: Nach Aussagen skeptischer US-Professoren
(Prof. Johns, UCLA) leben behandelte Krebskranke ab Behandlungsaufnahme noch
ca. 3-1/2 Jahre, unbehandelte dagegen ca.12 Jahre! Hiervon einmal
ausgegangen, hätte uns die derzeitige Lehre vom Krebs seit 100 Jahren nicht
nur nichts gebracht, sondern, im Gegenteil, die Katastrophe lt. Statistik
siebenfach 'verschlimmbessert'! Im krassen Gegensatz zu ausbleibenden
therapeutischen Erfolgen stiegen wenigstens die pekuniären Erfolge der
gigantischen Krebsindustrie himmelwärts. Wer würde solch Eldorado gern
aufgeben? Und so wurde der lukrative Krebsmarkt schon bald ein rigoros
verteidigter Besitzstand.
So steht man vor dem Kuriosum, dass das Schlimmste, was der Krebsindustrie
je passieren könnte, wäre, dass jemand den geliebten Feind, die
Krebskrankheit, abschaffte! Wohin mit den Experten, den Instituten,
Lehrstühlen, Medikamenten, Publikationen, Röntgen Geräten usw. usf.?
Gesehen vor diesem Hintergrund brach 1967- ohne sich um die Folgen für
seinen Stand zu kümmern - ein Frevler in diese Goldmine ein, das Unerhörte
war geschehen und stellte konsequent die erfolglose Lehre des bisherigen
Krebsbildes in Frage! Wenn er dies noch wenigstens in Gestalt einer
Spekulation oder Hypothese vorgelegt hätte, aber nicht nur das, nein, der
Querulant bestand sogar darauf, seine Behauptung auch beweisen zu müssen!
War der noch zu retten? Solch Tropf war realitätsfern, ja, der konnte doch
nur verrückt sein!
Störenfried Dr. med. Alfons Weber:
Dieser Dr. med. A. Weber betrieb eine Kassenpraxis, war Krebsarzt und
Zellforscher. Er hatte in Blut und Tumorgewebe Krebskranker eine Vielzahl
schmarotzender, virengroßer Mikroben entdeckt, die er mit 'CA-Protozoen'
bezeichnete. Er stellte fest, dass diese Urtierchen, die den Malariaplasmodien verblüffend ähnelten, zuverlässig bei jedem Krebskranken
zu finden waren, und zwar stets in großen Mengen. Wegen der Ähnlichkeiten
der Erreger war für Dr. Weber der Gedanke nahe liegend, dass das bei Malaria
schon seit 100 Jahren bewährte CHININ auch bei der Bekämpfung von
Krebs-Protozoen wirksam sein könnte?
Abwehr gegen Dr. Weber
Als Weber 1968 dann mit seinen Thesen herauskam, wurde er nicht etwa
bejubelt oder wenigstens offiziell im Experiment überprüft, sondern sofort
rigoros und ohne Rücksicht auf Wahrheit und Stil bekämpft. Das Image der
Koryphäen war wichtiger als die Wahrheit. Und auch die Erdinger Kollegen
verleumdeten ihn völlig bewusst, denn selbst ärztlichen Laien ist bekannt,
dass Chinin bislang Millionen Menschen gerettet hat und seit 100 Jahren
bewährt ist! Die tödliche Dosis beginnt zwischen 6 bis 10 Gramm. Das aber
wussten diese gegen Weber ´gutachtenden´ Amts- bzw. Oberärzte
selbstverständlich, bzw. hätten es ganz einfach wissen müssen und auch, dass
zwar die 30mg-Dosierung der Webertherapie gelegentlich Nebenwirkungen
mit sich brachte; wie Müdigkeit, Übelkeit, Sehstörungen. Das waren ganz
natürliche Begleiterscheinungen, vorüber gehende Beweise dafür, dass das
Mittel wirklich griff!
Die angebliche Vergiftung der Weber-Patienten erklärte man zum Resultat
einer Weberschen Überdosierung, damit auch als Teil seines 'Wahngebildes'.
Die erlogene Behauptung einer Überdosierung mit Chinin wurde zum schwersten
Vorwurf gegen Dr. Weber.
Weber an seinen Rechtsanwalt:
„...Die Handlungsweise der (gutachtenden) Amtsärztin Dr. v. Lö. u. Co.
grenzt an das Unglaubliche: Dez. 1967 meldete sie der Reg. v. Obb., dass im
Krkhs. Erding bei Patienten, die von mir behandelt wurden, toxische
Blutschädigungen durch Resochin und Primaquine festgestellt wurden (Metämoglobinbildung!)
Am 26.06.1973 sagt (dieselbe) Frau Dr. v Lö. u Co. als Zeugin vor dem OLG
aus, dass im Krankenhaus Erding überhaupt keine Untersuchungen auf toxische
Blutschädigung (Metämoglobinbildung )durchgeführt worden seien!" Anm.: Also
auch bei den angeblich 'vergifteten' Weber-Patienten nicht! Da diese Dr. v. Lö.u.Co.-Aussagen gerichtlich protokolliert sind, kann es die Dr. Weber (fünf Jahre zuvor) untergeschobenen
'Vergiftungen' im Krankenhaus Erding
nicht gegeben haben, sie waren ganz einfach gelogen und bildeten eine den
Prozess überhaupt erst ermöglichende, vorsätzliche Falschaussage der
Medizinalrätin. Indem damals Dr. Weber aufgrund falscher Anschuldigungen
Praxisverbot bekam und ins Irrenhaus zwangs eingewiesen werden sollte, hatte
Frau Dr. v. Lö u. Co. erheblich mehr Glück, sie wurde zur Obermedizinalrätin
befördert.
Und ähnlich eigen verhielt es sich mit 'Gutachten' des Oberarztes Dr. Ro.
zur Geisteslage des Dr. W. Die Beweise für Tatsachenverdrehungen durch Dr. Ro. liegen hier auf dem Tisch! Alle zitierten Kürzungen sind aus rechtlichen
Gründen - Datenschutz und Schweigepflicht – vorsichtshalber paraphiert, die
Dokumente aber liegen unter voller Namensnennung authentisch vor und sind
selbstverständlich Befugten zugänglich!
EXPERTISE des Dr.Ro., Oberarzt Kreis-Krankenhaus Erding zum Besuch der
Frau Dr. v. Lö. u. Co. und einer Kollegin bei Dr. Weber:
"... wurde (durch die Ärztinnen) festgestellt,
dass er (Dr. Weber) ) unsinnige Größenideen entwickelt und diese unbegrenzt
gesteigert hat! Er versteht es, einige seiner Kollegen zu überzeugen, wie
der plötzlich angestiegene RESOCHIN- und PRIMAQUINE-Verbrauch vermuten
lässt... Es ist nicht möglich, ... die Ursache des Größenwahns
festzustellen. Es besteht jedoch dringender Verdacht, dass dieser der
Ausdruck eines organischen Nervenleidens (Progressive Paralyse) oder einer
Psychose ist. Nach Meinung des Gesundheitsamtes Erding (Leiterin Dr. v. Lö.
u. Co.) ist Weber wegen der festgestellten geistigen Störung nicht mehr in
der Lage, ... den Beruf eines Arztes weiterhin auszuüben! ... völlige
Verwirrung der Begriffe, durch die ein physiologisches Nachlassen des
Gedächtnisses allein nicht erklärbar ist!“)
EXPERTISE der Freifrau Dr. Lö. v. Co., Amtsärztin Erding:
"...zunächst behauptete er (Anm.: Dr. Weber) nur, den Erreger des Krebses
gefunden zu haben. Jetzt ist er sich aber sicher, dass die von ihm als
Krebserreger gefundenen Plasmodien als Ursache nahezu aller Krankheitsbilder
anzusehen seien. (Anm.: So falsch kann damals Dr. Weber mit seiner
Auffassung, für die er ins Irrenhaus gesteckt werden sollte, also nicht
gelegen haben; denn heute sehen das moderne Experten oft schon sehr ähnlich,
ja, sogar konsequenter als Weber; z.B. spricht Webers Erzfeind Prof. Dr. H. z.
H. heute davon, dass a l l e Menschen Träger dieser Erreger seien.) Doch
hier zurück zu Frau Dr. v. Lö. u. Co. diese über Dr. Weber: „Als Therapie
wendet er ausschließlich RESOCHIN und PRIMAQUINE an. Durch seine Methode
stellt er zweifelsohne eine Gefahr für die Bevölkerung dar...!"
Und alsbald stand auf Anordnung der Reg. v. Obb. uniformierte Polizei vor
Webers Praxis Wache, um die Bevölkerung vor ihm zu schützen! Ohne Weber
psychiatrisch zu untersuchen und ohne wenigstens seine Experimente
nachzuvollziehen, wurde ihm einfach die Praxis geschlossen – und man bemühte
sich sehr, ihn unter Einsatz von 'Laien-Gutachtern' und deren 'Expertisen'
in das Landesirrenhaus Haar/Obb. einliefern zu lassen. Aber weder Dr. v. Lö.
u. Co. noch Dr. Ro. bzw. Dr. So. waren Psychiater! Anm.: Diese für eine
Zwangseinlieferung gefertigten 'Gutachten' standen also sowieso auf
schwankem Boden! Das war ähnlich wie 1967, als Dr. W. eine erste Staffel von
fünf Patienten – ihn eingeschlossen – mit Chinin therapiert hatte. Dr. Ro.
trug der Regierung v. Obb. vor, wie schlecht es den Patienten nach Anwendung
der Weber-Therapie ginge. Davon wussten die Patienten nichts, im Gegenteil,
allen ging es nach eigener Aussage durch Anwendung von Chinin rasch und
deutlich besser. Dr. Weber benannte deshalb diese Patienten als Zeugen gegen
die getürkten 'Gutachten' des Dr. Ro, In Stichworten Auszüge aus
vorliegenden, schriftlichen Dokumenten:
Dr. Ro gutachtet: (zu Fall Nr.1.) "Bei Dr. Weber (Anm.: der
1967 selbst an Dickdarmkrebs operiert wurde,) wurden niemals Metastasen
festgestellt, damit fällt Dr. Weber als Testfall zur Bestätigung von
Diagnostik und Therapie von vorn herein aus!"
Anm.: Warum der Selbstversuch des Dr. W. ´von vornherein ausfallen´ sollte,
bleibt hier unklar. Vielleicht fordert Dr. Ro. eine histologische
Absicherung der Diagnose Krebs? Wichtig für diese Weber-Patienten war doch
erstrangig, dass ihnen ihre Schmerzen genommen statt 'histologisch abgesichert' wurden! Offenbar aber wollte Dr. Ro. dem Gericht suggerieren,
Krebspatienten ohne Metastasen seien nicht krebskrank?
(Dann zu Fall Nr. 2.) Dr. Ro. bezieht sich auf den Tod des Patienten
F.X.G../ Erding:"...Herr G., der an einem röntgenologisch
gesicherten Magenkarzinom litt, von Herrn Dr. Weber ... nach dessen Methode
behandelt wurde und inzwischen verstorben ist..."
(Anm.: Das ist doch so formuliert, dass das Gericht glauben muss, Dr. Weber
hätte seinen Patienten ins Grab kuriert?)
Anders sah das seine Witwe, Frau G:
"Sehr geehrter Herr Dr. Weber! ich bestätige .... dass Sie meinem Mann ...
der an faustgroßem, inoperablem Magenkrebs litt, bis zum letzten Tag
vorbildlich behandelt haben! Sein Zustand hatte sich schon so weit
gebessert, dass er wieder reichlich Fleischspeisen zu sich nehmen konnte und
noch am Tage vor seinem Unfall in guter Stimmung und Verfassung war ... Ich
habe mich über die Lügen, die in Erding verbreitet waren, genau so geärgert
wie Sie! Wenn mein Mann den Sturz nicht erlitten hätte, bei dem er auf die
harte Schwelle gefallen ist, würde er heute noch leben! Seine Platzwunde an
der Stirn und die Blutung aus Mund und Nase, die alle Anwesenden gesehen
haben, sagen mir als Laien, dass er an seiner Schädelverletzung gestorben
ist. Ihre Medikamente haben ihm jedenfalls geholfen, das hat mein Mann oft
gesagt und ich kann es wiederholen, weil ich täglich bei meinem Mann war und
die Behandlung beobachten konnte!"
Frau F.X.G./Erding."
Darauf befasst sich Dr. Ro. mit seiner Version des Falles zu 3.) K. W.
/Erding:): "... Bei K.W. handelt es sich um ein histologisch
gesichertes Prostatakarzinom. Ich habe zuverlässige Mitteilung, dass der
Tumor sich trotz der Therapie ausbreitet ... und von einer Rückbildung nicht
die Rede sein kann!"
Doch Herr K. W. selbst sah das anders:
"Hiermit bestätige ich Herrn Dr. Weber ... ich wurde
März 67 ... aus dem 'Krankenhaus r. d. I.' ohne Erfolg mit einem Katheter im
Bauch entlassen. Durch die Behandlung mit
Resochin und
Primaquine wurde mir
(Prostatakrebs) geholfen. Meine starken Schmerzen sind verschwunden, die
eitrigen Absonderungen am Katheter sind weg, dieser ist entfernt worden, der
Urin läuft seit Nov. 67 wieder wie früher mit normalem Strahl.... mein
Gedächtnis hat sich wieder eingestellt ... ich fühle mich als gesunder Mann
... muss nur ab und zu zur Blutkontrolle...!
K. W."
Darauf befasst sich Dr. Ro. unter zu 4.) mit Frau F.P../Erding und führt
aus, für sie gelte Gleiches wie bei Dr. W. unter zu 1) ; d.h., sie hätte
keine Metastasen und zähle deshalb 'von vornherein nicht'? ( Anm.: Waren Dr. Ro. und das Gericht auf einem Auge blind?)
Dr. Ro. kommt unter zu 5.) auf Patient M. Sch. zu sprechen. Er führt aus:
"Hier handelt es sich mit Gewissheit um keinen Krebs, schon deshalb nicht,
weil die Symptome schon seit 10 Jahren (Psychopathie) bestehen! Im übrigen
ist mir bekannt geworden, dass das Befinden des Herrn Sch. seit der Resochin/Primaquine
Behandlung sich insgesamt nicht verbessert, eher verschlechtert hat!"
Darauf schreibt die Ehefrau des Patienten L.Sch.. an Dr.W.: " Wenn Dr. Ro.
behauptet hat, dass sich das Befinden des Herrn Sch. seit der Resochin/Primaquine-Behandlung
nicht verbessert, eher verschlechtert hat, so ist das einfach unrichtig. Dr.
W. hat weder zu mir noch meinem Mann geäußert, dass dieser an Krebs leide!
Dr. W. stellte vielmehr (stattdessen) die Diagnose auf 'Chronische Protozoämie'.
Ich bin ehemalige Krankenschwester mit viel Erfahrung und habe ein gutes,
medizinisches Gehör, die Behandlung meines Mannes war stets gewissenhaft!"
Frau L.Sch./Erding
(Anm.: Es ist richtig, dass Patient Sch./Erding keinen Krebs hatte; nur
hatte Weber dies auch nie behauptet! Der Patient litt an Protozoämie, nach
Dr. Weber eine Krebsvorstufe.) Soweit zu den ersten fünf Patienten Webers
(einschl. seiner Person), die schriftlich bekundeten, dass die Behandlung
nach Weber Jahresende 67 bei ihnen deutliche Besserungen bewirkt habe. Die
Dokumente sind alle erhalten und liegen zur Beweisführung vor. Die
Zeugenbeeinflussungen durch die Gegner Webers gingen so weit, ehemalige
Patienten dazu zu bewegen, Anzeigen gegen Dr.W. zu erstatten und dafür Rente
zu beziehen.
Über Frau A.K./Kl berichtete Dr. Ro. an die Bayerischen Landesärztekammer: „
Frau A. K. /aus Kl. wurde wegen einer primär chronischen Arthritis mit
schwerer Anämie im Krankenhaus Erding stationär behandelt. Sie machte
folgende Angaben:
".. ging ich zu Dr. W., der ein Blutbild machte ... er sagte, er habe den
Krebserreger entdeckt, ... ihr Blut sei total vergiftet, zu 98% sei aber
Ausheilung möglich ... verordnete Tabletten ... von denen sich später
herausstellte, dass es sich um Resochin handele"
Weiter Dr. Ro.: "Die vom
Krankenhaus vorgeschlagene Behandlung wurde nicht fortgesetzt Die Patientin
musste vom 1. Tag bis Ende der 4. Woche Tabletten einnehmen, sie fühlte sich
danach sehr schlecht. Schwindel, kurze Anfälle von Bewusstlosigkeit,
Erbrechen, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Angstzustände ... Frau K. nahm
dann noch weitere 4 Wochen die Chininmittel ein, hörte dann mit der
Tabletteneinnahme auf, nahm wieder "AMUNO" (Indometacin)
erholte sich allmählich.."
Soweit Dr. Ro.
Das kommentierte Frau K. s Ehemann:"S. g. H. Dr. Weber, ich bin bereit zu
beeiden: Dr. Ro. teilte mir tel. mit, „...es ist ein großes Glück, dass Ihre
Frau noch lebt, denn sie ist von Dr. W. total vergiftet worden!“ Dr. Ro. bot
meiner Frau finanzielle Entschädigung an für den Fall, dass sie die
Chininvergiftung der Gesundheitspolizei melde...! Weiter der Ehemann an Dr. W.:
"Bevor Sie (Dr. W.) die Behandlung übernommen haben, ist meine Frau schon
schwer krank gewesen (und hatte) im Krankenhaus mindestens zwei
Blutübertragungen erhalten!" (Anm.: Dieses Angebot einer Rente gegen
Anzeigenerstattung (in Sachen Weber) ist kein Einzelfall!)
Die Art und Weise, wie die Erdinger Ärzte sich 'BEWEISE' gegen den
missliebigen Neuerer zu beschaffen suchten, lief u. E. auf Zeugenbestechung
hinaus. Kleinere Geister saßen da zu Gericht über ihren Primus. Wie sollten
denn die Richter - allesamt medizinische Laien – aus diesem geballten Wust
von Lügen der Experten die Wahrheit herausraten? Das Gericht wurde getäuscht
und hatte nur Einblick in einen gezielt vernebelten Sachverhalt. So lag denn
ein schwerer Fall von Rufmord vor, begangen an dem Arzt Dr. med. Alfons
Weber und seiner Familie. (Hinter der Hand wurde im Ort von sogar über
'Dracula'
und 'Frankenstein' gemunkelt, Drohungen gegen den 'Blutsauger'
ausgesprochen, Reifen zerstochen, Scheiben eingeworfen, Kripo kam wegen
einer Morddrohung ins Haus, seine Kinder trauten sich nicht mehr zur Schule,
seine Frau nicht aus dem Haus. Kurz, der Forscher mitsamt seiner Familie
hatte in Erding jahrelang Spießruten zu laufen, sie waren Verfemte.
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
München, 01.12.72:
"Nervenärztliches Gutachten ... Unser Ergebnis steht in ...Kontrast zu den
früheren Beurteilungen durch Dr.Ro, Dr. v. Lö. u. Co
... ...Befund: ...zeigt
eine stabile Persönlichkeit ... keine Hinweise auf emotionale Labilität;
keine psychosomatische Störungen, oder Neigung zu depressivem Verhalten ....
ausgewogene Kritikfähigkeit .... keine pathol. Reflexe,. ... Keine
krankhaften Störungen freier Willensentwicklung, ...keinerlei Anhaltspunkte
für ein organisches Leiden, ...oder eine Psychose. ...
Selbst, wenn die Behauptung Dr. Webers, er habe den Erreger der
Krebskrankheit gefunden, falsifiziert werden kann, lässt sich auch aus einer
irrigen Interpretation von Beobachtungen
(Anm.: der Erdinger Gutachter!)
nicht die Einschränkung der Prozessfähigkeit ableiten.
...Die Auffassung, dass Tumorerkrankungen durch Protozoen zumindest
mit verursacht sein könnten und Antiprotozoenmittel einen therapeutischen
Effekt... haben ..., ist durch Veröffentlichungen (anderer) anerkannter
Wissenschaftler zu belegen. Auch die von Dr. Weber angewendeten Dosierungen
weichen nicht grundsätzlich von Angaben der einschlägigen Literatur ab.
...muss festgehalten werden, dass die damals (Anm.: von Webers Gegnern)
angegebenen Störungen wie organisches Nervenleiden bzw. prozesshaft/krankhaft systematisierter Wahn bzw. überwertige Idee ein Fortschreiten
eigentlich erwarten ließen. Auf Grund des jetzigen Befundes ist aber ein
derartiger Prozessverlauf nicht festzustellen! Es müsste vielmehr eine
Rückbildung ... früherer psychischer Störungen stattgefunden haben. Zum
Zeitpunkt der jetzigen Begutachtung lässt sich feststellen, dass Dr. W. in
seiner Kritikfähigkeit nicht eingeschränkt erscheint.
Prof. Dr. Ploog, Dr. D. Schwarz!“
Ein Bravo den Psychiatern des "MAX-PLANCK-INSTITUTS"! Aber dennoch: Da hatte
nun Dr. Weber seinen psychiatrischen Freispruch erster Klasse, der Versuch
seiner Feinde, ihm seine Prozessfähigkeit abzusprechen (§ 51) war
gescheitert. Die Frage, ob er verrückt sei, war deutlich mit ´NEIN!´
beantwortet und eigentlich vom Tisch: Dr. Weber war absolut normal! Aber es
blieben doch der Rufschaden, dazu sechs vertane Jahre, die ihm niemand
ersetzen konnte! Und er blieb leider darüber hinaus auch weiterhin der
'Verrückte aus Erding', denn wer liest schon jemals einen Widerruf?
Immerhin, der schlimmste Druck war fort.
Man könnte sagen, dies wäre das Erste Kapitel des Streites, der Nov./Dez. 67
mit Webers Rundschreiben begann und bald mit dem Entzug der Approbation vom
28.02.68 einen vorläufigen Höhepunkt fand, bis zur Schließung der Praxis
führte und erst nach sechs Jahren mit der Wiederzulassung am 08.02.74 - zu
einem vorläufigen Ende kam. Die ehemaligen Gegner und Standesorganisationen
rührten allesamt keinen Finger, ihrem verleumdeten Kollegen zu helfen. Der
Rivale war ausgeschaltet und sollte es möglichst auch bleiben.
Bewertung Webers durch das DKFZ
Wie perfekt Rufmord funktioniert, zeigte sich bei einem Disput des
renommierten Tumor-Virologen Prof. Harald zur Hausen, seit 1983 Chef
des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, einerseits, mit dem
Bonner Publizisten BOLKO HOFFMANN, Chef der Presseagentur ddp- Bonn,
andererseits: Der Publizist Hoffmann fand zwischen Dr. Webers Beobachtungen
bzw. Prof. H. z. Hausens Kommentaren etliche Ungereimtheiten und wollte dem
nachgehen. Während also Dr. W. in Blut und Krebsgewebe spezielle, virengroße
Mikroben entdeckte, diese zu aktiver Bewegung reizte und in großen Mengen
züchtete, sah sein Kontrahent zur Hausen in Webers Präparaten nur
"Zelltrümmer, zelleigene Substanzen,
Mitochondrien, aber keine
Mikroparasiten!" Anm.: Natürlich gibt es in allen Blutproben u. a. auch
Zelltrümmer, wie z.B. in den von Weber dem DKFZ eingesandten Präparaten,
ganz klar! Aber wer bei Krebskranken in den Präparaten Webers keine
Parasitenpopulation zu erkennen vermochte, der hatte entweder keine Ahnung
von Mikroben oder wollte bzw. durfte Parasiten einfach nicht sehen: Zum
Glück filmte Weber damals seine Vorträge und Experimente! Diese Filme sind
noch heute, ja, erst recht nach Jahren der Alterung des Kodak-Materials auf
Echtheit im Labor leicht nachprüfbar! Das betrifft sowohl das jetzt 40- bis
30-jährige Filmmaterial, das unverfälschbar chemische Prozesse durchlief,
als auch die darauf abgelichteten Mikroben! Und es handelt sich definitiv um
Mikroben und nicht um 'Organellen!' Jeder kann sich die Filme, auf denen
Prof. zur Hausen keine Weber-Mikroben zu finden vermochte, bestellen und
prüfen. (ANM.: Es wimmelt darauf nur so vor aktivem Leben!)
Wozu die Erwähnung des Dreiecksstreites 'zur Hausen-Hoffmann-Weber'? Und was
sollte das Verleugnen der deutlich realen Mikroben durch den DKFZ-Professor
für Sinn haben? Greifen wir zurück ins Jahr 1972/73: Weber war überzeugt,
dass tierische Viren nichts als Eiformen von Protozoen seien und hielt
darüber in Bad Ischl einen bejubelten Vortrag. Und brachte in der
Zeitschrift „ARS MEDICI“ 1973 Nr. 2, S. 91 ff. unter dem Titel "URSACHE,
ANLASS UND VORAUSSETZUNG DER KREBSKRANKHEIT!" einen Aufsatz heraus, sagte
darin unter anderem:
"..In Geweben, die von Viren befallen sind, lassen sich regelmäßig
Protozoen (einzellige Tiere) nachweisen (Herpes simplex, Papillom-Viren...)" Und über weite Passagen schildert Weber die Zusammenhänge zwischen Viren
und Mikroben: " ... Sie sehen nicht nur so aus, es sind die Krebserreger!“
sagte er unmissverständlich. Damit dürfte er denn das Primat des Ersten
halten an der Hypothese, dass tierische Viren vereinfachte Strukturen mit
genetischem Material von obligaten Parasiten, d.h. Eiformen von Protozoen
sind!" Und nun sehen Sie bitte noch einmal das Datum: 1 9 7 3 ! Schon
1972
hatte übrigens Prof. Dr. med. Bazala einen Vortrag Webers zu obigem Thema
regelrecht euphorisch verifiziert! Wir haben hier zahllose (etwa eintausend
oder mehr) begeisterte, zustimmende Schreiben von ärztlichen Kollegen Webers
vorliegen. (Anm.: Das sollten doch eigentlich nicht alles Idioten gewesen
sein?)
Und zurück zu den Viren: Man darf als gesichert davon ausgehen, dass Weber
anscheinend weltweit der Erste war, der Herpes- und Papillomviren als
Ursache von Cervix- und Uterus-Krebs entdeckte und publizierte. (Erst ein
Jahr später meldete sich auch der in Berlin geborene US-Krebsforscher Dr.
med. A. Meisel mit ähnlich lautenden Entdeckungen hinsichtlich Pap-Viren!)
Hase und Igel: Weber war schon da
Erst 1976 – also drei bis vier Jahre nach Weber bzw. Prof. A. Meisel
entdeckte dann Prof. Harald zur Hausen ebenfalls Zusammenhänge zwischen
Krebsentstehung und Pap-Viren. Das entnimmt sich u. a. aus diversen
Presseverlautbarungen des DKFZ selbst. Zitat: "...Bereits 1976 publizierte
Prof. zur Hausen die Hypothese, dass Warzenviren eine Rolle bei der
Entwicklung von CERVIX-KREBS spielen. Aus dem Verdacht wurde
Wirklichkeit...!"
Dass ein Forscher – sei es absichtlich oder irrtümlich -
bei einem anderen abschreibt, soll vorkommen. Jedenfalls gab Weber sich
gelassen, fragte aber später den Verfasser dieser Zeilen per Notiz "Irrtum
oder geistiger Diebstahl?" Weber dürfte u. E. als Pionier der These gelten,
dass tierische Viren vereinfachte Strukturen mit genetischem Material von
obligaten Parasiten, d.h. Eiformen von
Protozoen sind!“ Das Weber drei bis
vier Jahre schneller war, entnimmt sich (Zitat) u. a. einer
Presseverlautbarung des DKFZ vom 19.02.02: "Bereits 1976 publizierte Prof.
z. Hausen die Hypothese, dass Warzenviren eine Rolle bei der Entstehung von Cervix-Krebs spielen. Aus dem Verdacht wurde Wirklichkeit.."
Zwischen Weber und zur Hausen bestand eine unglückliche Konstellation; denn
für Prof. zur Hausen war es natürlich sehr störend, dass da ein kleiner
Landarzt dem großen DKFZ mitsamt seinen Koryphäen in der Frage der
Krebsursachen-Forschung um Jahre voraus war. Und umgekehrt war es für Dr.
Weber entnervend, dass er von seinen Entdeckungen dem DKFZ vorlegen konnte
was immer er nur wollte und wie wichtig es ihm auch sein mochte, so fand es
doch keine Gnade vor den Augen seines allmächtigen Gegners, zur Hausen! Klar
doch, Weber war ja direkter Rivale des damaligen Krebspapstes! Da durfte
natürlich kein Fußbreit Boden preisgegeben werden. Doch Webers Vergehen
bestand eigentlich nur darin, seiner Zunft, der chronisch inflexiblen
Krebsforschung) stets um 10 bis 30 Jahre voraus zu sein! Und da galt es wohl
nur, den Eigenbrötler Weber schön unterm Deckel zu halten. Dieser galt ja eh
als verrückt, derweil Prof. zur Hausen u. a. für gewiss zwar
ausführlichere, im übrigen sehr ähnliche Entdeckungen im Bereich
Papilloma-Virus-Forschung eine Reihe von Auszeichnungen, Ehrendoktorate,
Preise und auch erhebliche Gelder, u. a.1 x US$ 100.000,- 1 x US$ 50.000,-
erhielt. Das entbehrte gewisser Tragikomik nicht: Denn indem zur Hausen dem
Erzrivalen Weber einen Maulkorb anlegte, legte er der gesamten
Krebsforschung und auch sich selbst Fesseln an. Was wäre da gemeinsam alles
möglich gewesen! Leider lief es anders. Für die unseres Erachtens wenigstens
gleiche Leistung war der eine, der vielleicht bessere Mann für verrückt
erklärt worden, wogegen der Verlierer des Wettrennens, der dann drei Jahre
zu spät kam, in gleicher Sache überhäuft wurde mit Ehrungen; ja, schon als
Anwärter auf den Nobelpreis gilt...
Aber Weber gab auch nach 1976 nicht auf; mit seiner Bolieu-16mm filmte er
stundenlang infiziertes Blut und Zellgewebe und darin aktiv bewegte
Protozoen in solcher Deutlichkeit, dass es an ihrer Existenz als
Mikroparasiten überhaupt keinen Zweifel geben konnte. Doch darauf antwortete
Deutschlands Krebspapst, "... es könnte sich auch um zelleigenes Gewebe
handeln! könnte...", (musste aber nicht!) Nun wieder reichte es BOLKO
HOFFMANN, Chef der Nachrichtenagentur 'ddp'.
Jagdschein und anonyme Zeugen
Hoffmann schaltete sich erneut in den Streit ein, schrieb wieder an Prof.
H. z. H., forderte für seine Leser eine Prüfung der Arbeiten Dr. Webers, denn
u. a. auch dafür wäre das DKFZ laut Satzungen schließlich da! Aber Prof. Dr.
Dr. zur Hausen antwortete, der ganze Aufwand lohne sich nicht. Punkt! Als
Hoffmann nun knurrig wurde und in der „MMW“ (MÜNCHNER MEDIZINISCHE WOCHE)
1986 einen aggressiven Leserbrief schrieb, antwortete zur Hausen darauf,
Weber sei schon vor langer Zeit bewertet worden und seine Arbeiten seit
längerem bekannt. Als Journalist fragte der Autor dieser Zeilen beim DKFZ / H. z. H.
eingeschrieben an, WER WANN WAS bewertet habe, blieb jedoch ohne Antwort.
Mit der 'alten Bewertung' konnten aber eigentlich nur die skandalösen,
anonymen 'Laien-Expertisen' und der Dr. Weber verleumdend unterstellte
'gefährliche Wahnsinn' aus 1968 gemeint sein? Auf dieser Basis der (verleumdenden) alten Bewertungen gäbe es keinen Anlass, so Prof. z. Hausen, dass er seine Stellungnahme modifiziere! Zur Hausens vage
Andeutung auf sein anonymes Bewerter-Team blieb auch für Hoffmann bis
heute ein Geheimnis. Inhaltlich bedeutete es doch sehr wahrscheinlich, dass
man seitens DKFZ auch weiterhin davon ausgehe, dass Weber verrückt und damit
nicht ganz ernst zu nehmen sei. Dass Weber damals schon seit 12 Jahren durch
das Max-Planck-Institut vom Vorwurf des § 51 (Unzurechnungsfähigkeit)
freigesprochen war, spielte für das DKFZ auch 1986 noch überhaupt keine
Rolle! Und auch, dass Kollegen Webers – ohne seinen Namen zu erwähnen – sich
in vielen Punkten seinen Thesen näherten, womöglich diese gar zu den eigenen
machten, zählte für das DKFZ überhaupt nicht. Einige Forscher ignorierten
Weber, andere übernahmen ungeniert seine Gedankenwelt Stückchenweise, als
wäre man ganz von selbst darauf gekommen. Nur der Name 'Dr. med. Alfons
Weber' verschwand auf Dauer von der Bildfläche..
Theorien ohne Namen:
Inzwischen spricht das DKFZ (Prof. Wiestler) schon häufiger von einer
"Jahrzehnte alten Theorie", die er vermutlich von Prof. Dr. H. z. Hausen
übernommen haben dürfte. Aber wessen alte Theorie? Es gehörte einst in den
Naturwissenschaften zum guten Stil, Entdeckern nicht ihre Namen zu nehmen.
Denn so alt und vergessen kann die Theorie doch nicht sein, wenn man sie
doch jetzt erst in brandneue Modelle einbaut? Prof. zur Hausen schreibt in
seinem Aufsatz Infektionen und Krebs: "...obwohl seit Jahrzehnten
vermutet, ist es seitdem im Wesentlichen eine alte Theorie..." (Anm.: der
Krebs-Stammzellen.) So kann man denn auch hier nur raten, wessen ´alte
Theorien´ die Krebsexperten wohl gemeint haben mögen und weshalb sie seinen
Namen nie aussprechen? Prof. Wiestler äußerte sich im Gespräch mit der ÄRZTE
ZEITUNG: ..." In der vergangenen Epoche (Anm.: der des Prof. z.
Hausens) hat ein wesentlicher Schwerpunkt ... darin gelegen, grundlegende
Mechanismen bei der Entstehung von Krebserkrankungen zu verstehen. In den
letzten zehn Jahren ist unser Wissen auf diesem Gebiet explodiert!"
Wer aber hätte dieses Wissen um 'Grundlegendes' bis dahin blockiert? Bis zu
einer 'Explosion' hin müsste sich doch erst einige Brisanz angestaut haben!
Oder auch anders gesagt: Die DKFZ-Oberhäupter können mit diesem
geheimnisvollen Hindernis eigentlich nur Dr. Weber gemeint haben, der 1994
an Herzversagen starb? Der wäre natürlich dagegen gewesen, dass seine
Rivalen sich seine Entdeckungen einverleibt hätten!
Stammzellen
Weber beschreibt auf zahlreichen Seiten seiner Aufsätze und Bücher die
Funktion der differenzierungs-, teilungs- und fressfähigen
Stammzellen, die
er MGZ (Muttergewebszellen) nannte. Diese treten in Verteidigungsfunktion (Phagozytose),
sobald die Mikroben bis zum Zwischenzellstrom vorgedrungen sind. Die Menge
der phagozytierten Mikroben und ihrer Gifte entscheidet darüber, ob die MGZ
sich beschleunigt teilen und dadurch weiter leben (wuchern) oder noch nur
noch Mikroben fressen, dabei Teilungs- und Differenzierungsfähigkeit
verlieren und sterben werden.
Heiße Kartoffeln:
Die Furcht und Scheu der Gegner Webers, ihn endlich einmal konsequent zu
veri - bzw. zu falsifizieren, spricht für sich. Auch ist sonderbar, dass von
Webers Feinden jeder die rätselhaften Korpuskeln anders auslegt; z.B. sagen
die meisten Professoren, es handele sich bei Webers Protozoen um beim Färben
entstandene Artefakte, Prof. Goerttler dagegen deutet sie als Luftbläschen,
Prof. Harald zur Hausen hält sie für Zelltrümmer, für Zellorganelle;
Prof. Schierz schließt Brownsche Molekularbewegung nicht aus, andere
glauben eher an ausgestoßene Zellkerne, an
Howell-, Heinz und Jolly-Körperchen, an Granula
oder Purpur-, Glanz- und Kugelkörperchen. Man hat schlicht keine Ahnung von
diesem Metier (der Weberschen Mikroben), ist
nur eifrig bemüht, der Thematik fernzubleiben. Nur ein Beispiel: 1967 legte
Dr. Weber seine Arbeit auch Prof. Dr. Schmähl vor. Dieser war Direktor des
Institutes für experimentelle Geschwulsterzeugung und Geschwulstbehandlung
am DKFZ war. Er antwortete an Dr. W.: " ... bin etwas überfordert, da
ich nicht hämatologisch ausgebildet bin... kann aber aus guter Kenntnis der
Krebsliteratur sagen, dass schon eine Unzahl von Untersuchern, Laien... hochgelehrten Professoren, immer wieder geglaubt haben ... den Krebserreger
diagnostiziert zu haben ... und sich als falsch erwiesen! Nach dem Stand des
heutigen Wissens ... ist es extrem unwahrscheinlich, dass es einen belebten
Krebserreger gibt!" (Anm.: Wie kann bei solcher Grundeinstellung ein
Mann Krebsinstituts- Direktor werden und über Jahre bleiben? Kein Wunder,
dass diese führenden Köpfe der Krebsforschung niemals einen Krebserreger zu
finden vermochten!)
40 Jahre später: Inzwischen bröckelt die Front der Anhänger der
'Unbelebten', wie z.B. bei Prof. Harald zur Hausen, 20 Jahre lang Direktor
des DKFZ . Er sagte (Zitat eines Interviews 1999 mit Christine Vetter):
"...Es könnte durchaus sein, dass es noch weit mehr Viren gibt, die mit
Tumoren in Verbindung stehen, als wir bislang ahnen. Solche
Forschungsaktivitäten müssen auch auf andere Krebserreger ausgedehnt werden,
denn auch BAKTERIEN und PARASITEN können an der Krebsentstehung beteiligt
sein!"
Was sonst hätte Weber denn seit Jahrzehnten verkündet? Ob die
strittigen Gebilde nun 'VIREN' oder 'OOZOITEN' sind, wäre doch erst einmal
sekundär!? Sind die Zugeständnisse zur Hausens nun späte Einsichten des
Direktors? Jedenfalls ist mit Sicherheit zu beweisen, dass Weber bereits
1967/68 die Grundlagen einer tatsächlichen Krebsätiologie formulierte und
publizierte! Nach und nach und sehr zögerlich räumen führende Köpfe der
Krebsforschung die Möglichkeit von parasitären Mikroben als Krebsursache
ein. Doch noch will sich offiziell niemand festlegen. Wohlgemerkt, dasjenige
Phänomen, das es zu klassieren, einzuordnen gilt, ist nicht etwa vage oder
schemenhaft, nein, es handelt sich, gut erkennbar, um agile Mikroben! (Siehe
Film!) Und der Lebenszyklus dieser CA-Protozoen ist vom Heranwachsen des
Ovums in der Oozyste zum Oozoit, zum
Merozoit oder zum Trophozoit bis hin
zum Gamet wirklich tausendfach gefilmt, doch niemand der ´Krebsforscher´
will oder darf das sehen! Dass ausgerechnet die Leiter der Krebsinstitute
deutlich dargestellte Mikroben, sofern sie nur von Weber kamen, unter dem
Mikroskop ausschließlich als 'Artefakte, Wasserbläschen oder Zelltrümmer' zu
deuten vermögen... nun, jeder blamiert sich, so gut er kann. J. F. Kennedy
sagte einmal, 'es sei menschlich, Fehler zu machen. Doch es sei dumm, dies
nicht zuzugeben!'
Alle machen Fehler, und so trauen die Patienten auch ihrer Ärzteschaft schon
deftige Verfehlungen zu. Aber: Fehldiagnosen und Herzklappenschwindel,
Prothesenimport und Rezeptbetrug, Kunstfehler und Fehlervertuschung,
Organhandel, Betrug in der Forschung wie z.B. Klonschwindel (Fälschung von
Stammzellstudien) des Prof. Dr. Hwang – dem erst jetzt – 20.03.06 – die
Professur entzogen wurde usw. usf., all das sind wir bereit hinzunehmen.
Aber dass auch in der Krebsforschung gelogen werden könnte, so dass sich die
Balken biegen – obwohl die hundertjährige, medizinische Erfolglosigkeit
selbst blindeste Kritiker mit der Nase darauf stößt - ausgerechnet das hält
man für völlig ausgeschlossen. Tabu! Und am meisten fürchtet man sich,
jemals Webers Beweisangebot prüfen zu müssen! Bei der Frage nach der
Krebsursache hat der Krebsklüngel sich in ein unbewiesenes, tabuisiertes
Dogma verrannt, wie seinerzeit etwa die Anhänger der Theorie einer flachen
Erde es taten. Umgekehrt: Wer würde heute noch ernsthaft prüfen, ob die Erde
eine Kugel ist? Man machte sich ja lächerlich...
Beweismaterial pro Weber
Weber-Publikationen (seine Bücher und Filme) müsste man nicht glauben oder
nicht glauben, pro oder kontra, man könnte um die vorgelegten Fakten wissen!
Denn jeder sieht die Fakten – z.B. die Weber-Mikroben - direkt und mit
eigenen Augen! Aus 1000 Stunden Foto-, Film-, DIA- und Video, aus 10.000
schriftlichen Dokumenten legen wir der Öffentlichkeit Beweismaterial aus dem
Nachlass Webers vor. Wobei bitte zu beachten ist: Wir sind keine Ärzte oder
Krebsforscher, wir sind Journalisten, die ungläubig, ja fassungslos wegen
der bornierten Ignoranz der Weber-Rivalen das geballte Beweismaterial Webers
(38 Umzugkartons) 'wahr genommen' haben, um dieses Material zu schützen
und das Thema der Öffentlichkeit vorzulegen, um es nicht untergehen zu
lassen! Tatsächlich ist schon viel zu viel mit Webers Tod verloren gegangen,
zum unermesslichen Schaden für die Menschheit.
Stammzellen, die Zweite
Frischerer Wind hat mit dem neuen Chef des DKFZ-Heidelberg, Prof. Dr.
Wiestler, Einzug gehalten. Dieser will sich jetzt verstärkt mit Stammzellen
>(Webers MGZ) befassen. (Zitat Prof. Wiestler ÄZ. 05.11.2004) “... Ich halte
Stammzellforschung auch bei Krebs für wichtig... das beruht darauf, dass sich
Stammzellen und Krebszellen eine erstaunliche Zahl von Merkmalen teilen...
schließlich spricht auch vieles dafür, dass Krebserkrankungen im erwachsenen
Körper sich aus adulten Stammzellen entwickeln...!“
Seit fast vierzig Jahren publizierte Weber in Dutzenden von Aufsätzen und
Büchern und Filmen immer wieder, dass Krebszellen nichts als infizierte MGZ
(Stammzellen) seien. Und dass schließlich deshalb jeder therapeutische
Angriff (Gift, Strahlung) auf die Abwehrzellen des Patienten sich nachteilig
für diesen auswirken müsse. Der Feind mit seinen toxischen Fermenten sei –
so Weber - die infizierende Mikrobe, die man anstatt der infizierten Zelle
bekämpfen sollte. Die Logik: "..Sie-haben-Schnupfen-da-müssen-wir-die-Nase-abschneiden!"
sei jedenfalls überholt. Seine Thesen wären im Experiment ganz leicht zu
überprüfen – und dies hatte Weber auch immer wieder angeboten! Immerhin,
inzwischen entwickelte sich jetzt auch im ´neuen DKFZ´ die Erkenntnis, dass
den Stammzellen beim Krebsgeschehen doch eine wesentlich größere Bedeutung
zukäme als jemals angenommen. Sieh an. War das entspr. Zitat Wiestlers.
(siehe ÄZ 05.11.2004, oben) noch eher zaghaft, klingt ein neues Zitat Prof.
Wiestlers vom 21.03.06 nun schon entschieden selbstbewusster:
Die "ÄZ" INGEBORG BÖRDLEIN spricht mit Prof. Wiestler, Vorstandsvorsitzender
des DKFZ-HEIDELBERG: "...was wäre die wichtigste Erkenntnis aus dem
Kongress in Heidelberg?"
Prof. Wiestler:"..Offensichtlich sind Krebsstammzellen für die
Tumorentstehung ... von enormer Bedeutung! ... Wir müssen uns in Zukunft
sowohl für das Verständnis der Krebskrankheiten ... als auch sehr viel
stärker auf die Krebsstammzellen konzentrieren! ... dies Gebiet gewinnt
ständig an Bedeutung. ... wichtige Punkte kristallisieren sich heraus. Es
mehren sich erstens die Hinweise, dass Krebserkrankungen... aus
Körperstammzellen heraus entstehen können! Zweitens sieht man, dass in
vielen Tumoren zunehmend eine kleine Gruppe von Krebszellen in diesem
Stammzellstadium verbleibt... sie sind wahrscheinlich Ursache dafür, dass
der Tumor metastasiert und drittens sind diese Zellen häufig resistent gegen
... Behandlungen wie Strahlen- und Chemotherapie!"
ÄZ.: "...das würde den klinischen Verlauf ... erklären, wenn nach
... erfolgreichem Eingriff noch Jahre später Metastasen entstehen."
Prof. Wiestler: " ... Es mehren sich ... die Hinweise, dass
Krebserkrankungen beim Menschen aus Körperstammzellen entstehen können!...
Ja, es müssen sich bereits frühzeitig
Zellen aus dem Tumor abgelöst haben. Diese bleiben eine Zeitlang in einer
Art ... Ruhe- oder Kontrollzustand im Körper liegen und beginnen später aus
Gründen, die wir nicht kennen, wieder zu wachsen. Mit grosser
Wahrscheinlichkeit sind es Krebsstammzellen, von denen
das erneute Wachstum und die Spätmetastasierung ausgehen."
ÄZ: " ... würde erklären, wenn nach zunächst erfolgreichem Eingriff
noch Jahre später Metastasen kommen..."
Prof. Wiestler: "..mit großer Wahrscheinlichkeit sind es Krebsstammzellen,
von denen dieses erneute Wachstum und die Spätmetastasierung ausgehen.
ÄZ.: " Wie geht es jetzt mit der Forschung auf diesem Gebiet weiter?"
Prof. Wiestler: "Auf den großen Krebskonferenzen sind Stammzellen
im Moment ein zentrales Thema, deshalb hatten wir die Experten dazu auch
nach Heidelberg eingeladen. Wir müssen uns künftig in der Krebsforschung
stärker auf diese Zellen konzentrieren!"
Schlussbemerkungen:
Prof. Wiestler ist, legte man Webers Thesen zugrunde, auf dem richtigen
Wege. Sensationell, insbesondere, wenn man sich vorstellt, dass es vor
zwanzig Jahren für das DKFZ noch nicht ums Verrecken der Mühe wert war, in
Webers Arbeiten auch nur einmal reinzusehen.
Dr. Weber äußerte zeitlebens immer wieder, dass die Krebsentstehung sich auf
zwei Komponenten begründe: 1. auf krankmachende, invasierende Mikroben
(Protozoen) und 2. auf von Mikroben infizierte Stammzellen. (Anm.: Weber
nannte sie noch MGZ!) Wenn man dann endlich die kausale Funktion von
Mikroben als Ursache einerseits und die verteidigenden Stammzellen als
Wirkung andererseits erkannt haben wird, erst dann wird man auf den Feind
statt auf den Freund schießen! Und dann wäre der Tag auch abzusehen, an dem
Patienten nicht mehr aus Furcht davor, nichts getan zu haben, extrem
kostspieligen wie mörderischen Therapien zustimmten, sondern sie hätten
endlich die Wahl zwischen rabiaten, zerstörenden Zellgiften und
vergleichsweise sanften, antimikrobiellen Therapien! Vielleicht mit
Chinin-Derivaten? Gar nicht so utopisch...
Krebs – und die quälende Angst davor – sind die größten Geißeln der
Menschheit. Unvorstellbar der entsetzliche Gedanke, dass die Erreger dieser
Pest seit Jahrzehnten entdeckt sind, doch die Erkenntnis dessen durch
wirtschaftliche und egoistische Zwänge blockiert wird.
Die Politik ist gefragt, die Dekadenz der relevanten Systeme zu korrigieren,
wenn die Medizin es aus sich selbst heraus nicht schafft. Versuche an
Chinin-Derivaten für Interimslösungen könnten (vergl. Weber 1967) praktisch
sofort wieder aufgenommen werden.
Richtung gebend - für alle künftigen
Maßnahmen - muss der leidende Patient sein.
Druckversion des Textes als
PDF-Datei
Lieber Leser, aktuell findet eine erneute Diskussion um die
Forschung Dr. Webers in der Wikipedia statt. Sie sollten sich nicht entgehen
lassen, wie jetzt der dumme, polemisch geführte Kampf der Schulmedizin gegen
Dr. Weber wieder aufflammt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alfons_Weber
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