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Die
experimentelle Onkologie stützt sich, soweit sie das Dogma der unbelebten
multiplen Krebsursache verteidigt, auf Beobachtungen, die sie im
Wesentlichen mit Hilfe von zwei Testverfahren gemacht hat. Es wurde einmal
überprüft, ob applizierte wachstumstörende Schadstoffdosen bei gesunden
Versuchstieren zu Krebsbildungen führen und zum zweiten wurde getestet, ob
normale, in der Gewebekultur gehaltene Mutterzellgewebe (Stammzellengewebe) durch die
experimentelle Einwirkung
wachstumstörender
Schadstoffdosen krankhafte Veränderungen erfahren, die für krebskranke
Zellgewebe charakteristisch sind.
- Ungeordnetes fortschreitendes Wachstum, «Entdifferenzierung» und
Metastasierbarkeit galten als charakteristische Erkennungszeichen bösartig
gewordener transformierter Zellen.
- Die allen Karzinomen gemeinsamen zytopathologischen Merkmale wie Zell- und
Kernpolymorphie, krankhafte Veränderungen des Zytoplasmas, Karyoplasmas, der
Zellmembran, Zellstruktur und -feinstruktur, Chromosomenaberrationen,
Aneuploidien und Genveränderungen wurden nun als Folge einer durch
«Kanzerogene» verursachten Zelltransformation gedeutet.
- Die Existenz eines Krebserregers wurde abgelehnt, da das Vorhandensein von
pathogenen Mikroben in allen krebskranken MZ-Geweben nicht festgestellt
wurde.
Experimentell gewonnene wissenschaftliche Daten können nur dann als
Argumente für die Aufstellung, Bestätigung oder Widerlegung von Hypothesen,
Gesetzen und Theorien gebraucht werden, wenn die Tierversuche und die
In-vitro-Tests fehlerlos vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet worden
sind.
Neue unwiderlegbare Erkenntnisse beweisen, dass diese Grundforderung, die an
alle wissenschaftlichen Experimente gestellt werden muss, bei beiden oben
erwähnten Testverfahren weitgehend nicht erfüllt worden ist.
Den Experimentatoren sind schwerwiegende Irrtümer unterlaufen, die im
Folgenden eingehend besprochen werden.
Zum Testverfahren I:
Wer die Existenz so genannter Kanzerogene im Tierexperiment beweisen will,
ist verpflichtet, vier unerlässliche Bedingungen zu erfüllen:
1. Das Versuchstier muss völlig gesund d.h. seine Organe müssen frei
von primär pathogenen Mikroben sein.
2. Während der wochen-, monate- bzw. jahrelangen Zeitspanne, über die
sich das Schadstoffexperiment erstreckt, dürfen in den Organen des
Versuchstieres keine pathogenen Mikroben nachweisbar sein.
3. Tritt nach Schadstoffapplikationen eine Krebsgeschwulst auf,
dürfen in intra- und extrazellulären Räumen des experimentell ausgelösten
krebskranken Zellgewebes keine pathogenen Mikroben nachweisbar sein.
4. Ein Schadstoff, der verdächtigt wird, kanzerogen zu sein, muss in
chemisch reiner bzw. veränderter Form im Krebsgewebe der experimentell
ausgelösten Geschwulst intra- und extrazellulär nachweisbar sein.
Es wurden bisher einige tausend Schadstoffe der unbelebten Umwelt getestet
und unzählbare Tierversuche durchgeführt, um den «Beweis» für die unbelebte
multiple Ursache der Krebsbildungen zu bringen. Bei diesen Tierexperimenten
ging man aber von der irrigen Annahme aus, dass die getesteten Schadstoffe
an gesunden, nicht infizierten Versuchstieren verabfolgt wurden.
Das Gegenteil davon ist der Fall. Bei allen Versuchstieren, die ich in
den letzten neunzehn Jahren untersucht habe, war eine mikroparasitäre
Infektion des kreisenden wehrlosen Erythrozytengewebes zuverlässig
nachweisbar. Der sichere Direktnachweis (Lebendnachweis) dieser primär
pathogenen permanenten Mikroparasiten und der virusgroßen mikroparasitären
Verbreitungsformen gelingt mit neuen Arbeitstechniken der
Supravitaluntersuchung innerhalb von 30-40 Sekunden nach Fertigung des
Supravitalpräparates.
Bei der Auswertung der Tierexperimente blieben entscheidende Tatsachen
unberücksichtigt:
- Alle «experimentellen», durch Schadstoffdosen ausgelösten, und alle
«spontan» entstandenen Karzinome treten in einem bereits mikroparasitär
infizierten Organismus auf.
- In jedem «experimentellen» und jedem «spontanen» Krebsgewebe sind
hämatogen verschleppte virusgroße pathogene Mikroparasitenformen
(Verbreitungsformen) lebend nachweisbar.
- Dieser sichere Direktnachweis virusgroßer onkogener Mikroparasiten gelingt
auch in jedem «spontan» entstandenen und in jedem «experimentellen»
Metastasengewebe.
- Krebsbildungen treten nur in potentiell unsterblichen organspezifischen,
pluripotenten Mutterzellgeweben auf, die hämatogen und polyzentrisch
infiziert worden sind. Jedes krebskranke, potentiell unsterbliche MZ-Gewebe
befindet sich in einem andauernden Abwehrkampf gegen eine potentiell
unsterbliche und pluripotente Mikroparasitenpopulation.
- Krebswachstum wird nicht durch alle Zyklusformen der
Mikroparasitenpopulation, sondern nur durch die virusgroßen, sehr
resistenten mikroparasitären Verbreitungsformen verursacht.
Die normale Versorgung und Entsorgung gesunder organspezifischer
Mutterzellgewebe (Stammzellgewebe) erfolgt jeweils über drei kooperierende
Flüssigkeitssysteme, über den intrakapillaren Blutstrom, den
Blutextravasatstrom des organspezifisehen nutritiven Bindegewebes und den
Gewebestrom des ernährungsabhängigen organspezifischen Mutterzellgewebes.
Zwei Membransysteme (Blutkapillarwand und selektive Basalmembran) sorgen
dafür, dass die Zellen des nutritiven organspezifischen Bindegewebes und die
Zellindividuen des organspezifischen Mutterzellgewebes stets mit den
Ausgangs- und Fertigstoffen versorgt werden, die für einen geordneten
Zellaufbau, ein geordnetes Wachstum und den geordneten Ablauf aller
organspezifischen Zellfunktionen benötigt werden. Komplizierte nervöse und
humorale Kontrollmechanismen sorgen dafür, dass in der Gewebeflüssigkeit
eines gesunden Mutterzellgewebes stets eine auffallend konstante Isostruktur
besteht; diese ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die pluripotenten
MG-Zellen stets alle dringend erforderlichen Zellfunktionen störungsfrei
erfüllen können.
Die Auffassung, jede Krebsbildung fange mit der Mutation einer normalen
Gewebszelle in eine bösartige Zelle an, die Transformation in eine bösartige
Zelle werde durch Schadstoffe der unbelebten Umwelt verursacht, ist weit
verbreitet aber dennoch falsch!
Am Anfang jeder Krebsbildung steht eine hämatogene polyzentrische Invasion
von virusgroßen resistenten, onkogenen Mikroparasitenformen in lebens- und
funktionswichtige Zwischenzellwege eines organspezifischen pluripotenten
Mutterzellgewebes (Blastengewebes).
Die fortschreitende Besetzung zahlreicher interzellulärer Ver- und
Entsorgungswege durch unverdauliche mikroparasitäre Invasoren führt zu einer
unzulänglichen Zellernährung, Zellentsorgung und zu einer mehr oder weniger
weitgehenden Isolierung ganzer Zellbezirke. Phagozytoseaktiv gewordene
MG-Zellen müssen die «gefressenen» Mikroben in ihrem Zellleib speichern und
werden latent, aber auch virulent infiziert. Von interzellulär gelegenen und
von intrazellulär gespeicherten Mikroparasiten werden proteolytische
Verdauungsenzyme (= Proteine!) freigesetzt; diese attackieren Zellen,
Zellstrukturen, Zellorgane(lle) und Chromosome.
Die nachweisbaren Folgen dieses komplexen, durch onkogene Mikroparasiten und
mikroparasitäre Verdauungsenzyme hervorgerufenen Krankheitsgeschehens sind
Zelltransformation, unkontrolliertes Wachstum, gestörte Zelldifferenzierung,
Störungen von Mitose- und Phagozytosephasen, Zelldestruktion, Zell- und
Kernpolymorphie, geschädigte Zellorgane(lle), Zellstrukturen,
Chromosomenaberrationen, Aneuploidien und Genveränderungen.
Die sogenannten Kanzerogene stellen lediglich beschleunigende bzw.
verschlimmernde Faktoren dar.
Wiederholte Verabfolgungen chemischer Schadstoffdosen setzen bei allen
betroffenen Versuchstieren multiple Epithel- und Subepitheldefekte,
zahlreiche Läsionen an Blutkapillarwänden und Basalmembranen, die zu einer
rezidivierenden hämatogenen Verschleppung von virusgroßen onkogenen
Mikroparasitenformen in Zwischenzellräume perikapillär gelegener Zellgewebe
führen. Organspezifisches nutritives Bindegewebe und das ernährungsabhängige
organspezifische MZ-Gewebe werden in ihrer Abwehr so schwer geschädigt, dass
sich die resistenten mikroparasitären Invasoren fortschreitend ausbreiten
und vermehren können.
Zum Testverfahren II:
Viele Forscher glaubten den Vorteil dieses In-vitro-Testverfahrens darin zu
sehen, dass normale, in der Gewebekultur wachsende Muttergewebszellen
«detaillierte biochemische Untersuchungen über den Stoffwechsel eines
Karzinogens und der von ihm in der Zelle ausgelösten Veränderungen
erlauben». «Schließlich lassen sich die Konzentrationen der auf die Zellen
einwirkenden Substanzen genau einstellen.» Angeblich wurden die
In-vitro-Experimente mit wachstumstörenden Schadstoffkonzentrationen an
normalen gesunden MG-Zellen von Menschen und Tieren durchgeführt.
Die Auffassung, dass auf künstlichen Nährböden normale gesunde, voll
funktionsfähige MG-Zellen wachsen, ist irrig und nicht schwer zu widerlegen.
1. Es gibt so gut wie keine Zellgewebekultur, die frei von onkogenen
virusgroßen Mikroparasiten ist.
Die auf Tierblut, Tierblutplasma, Humanblut, Humanblutplasma bzw. auf
halbsynthetischen Nährmedien gezüchteten MG-Zellen wachsen stets auf
mikroparasitär infizierten Nährböden, da im Human- und Tierblut regelmäßig
eine chronische mikroparasitäre Infektion des wehrlosen Erythrozytengewebes
nachweisbar ist.
Auch die auf vollsynthetischen Nährmedien gezüchteten MG-Zellen wachsen fast
immer auf einem mikroparasitär infizierten Nährboden, denn bei der Entnahme
der Gewebeprobe öffnet das Skalpell zahlreiche Blutkapillaren und
Zwischenzellwege; dadurch erfolgt eine hämatogene mikroparasitäre Infektion
des für die Kultur vorgesehenen MZ-Gewebes. Die vollsynthetische Nährlösung
wird infiziert, sobald sie über das (latent) infizierte MZ-Gewebe
geschichtet wird.
2. Organspezifische MG-Zellen (Stammzellen), die erfolgreich auf einen künstlichen
Nährboden verpflanzt worden sind, verlieren ihre organspezifischen Merkmale
schon nach wenigen Stunden; sie verändern sich krankhaft, ihre Pluripotenz
wird erheblich eingeschränkt.
Bei der Entnahme jeder MZ-Gewebeprobe (Stammzellen-Gewebeprobe) werden durch das Skalpell histologisch
gewachsene Bindungen an das ernährende organspezifische Bindegewebe gelöst,
wichtige humorale und nervöse Kontrollmechanismen ausgeschaltet.
Die natürliche Kooperation mit Membran-Systemen, mobilen Abwehr-Systemen,
mit Organen und Organ-Systemen wird vollkommen unterbrochen.
Es erfolgt eine perfekte Trennung des MZ-Gewebes vom immunbiologischen
Organsystem (Immunapparat), zu dem u. a. der Wurmfortsatz, das Knochenmark,
Lymphgefäßysteme, die Thymusdrüse, Rachenmandel, Gaumenmandel, Lymphknoten,
Lymphfollikel gehören, und vom unspezifischen mikro- und makrophagozytären
Abwehrsystem, dessen Hauptaufgabe darin besteht, pathogene Mikroben aus
befallenen Zellgeweben (des lebendigen Organismus) zu entfernen, um
Störungen der laufenden normalen Zellversorgung und -entsorgung, des
geordneten Wachstums und der Zellfunktionen zu verhindern.
Trotz aller labortechnischen Bemühungen, alle in der Gewebekultur wachsenden
MG-Zellen möglichst optimal zu ernähren, sind diese stets krankhaft
veränderte (transformierte) Zellen, die von einem unnatürlichen Nährmedium
versorgt werden, das durch eine zunehmende Anisostruktur gekennzeichnet ist.
Jeweils nach 2, 3 Tagen muss beispielsweise das auf Tierblutplasma gezüchtete
MZ-Gewebe in neues Tierblutplasma übertragen werden, da sich im alten
Nährmedium der Sauerstoffgehalt stark verringert und eine zu große Menge von
Stoffwechselschlacken angesammelt hat. Das neue Blutplasma ist wie das alte
mikroparasitär infiziert.
Die aus lebenden Organen entfernten und auf künstliche Nährböden
verpflanzten MZ-Gewebe sind künstlich metastasierte, transformierte, durch
Isolation, unzulängliche Ernährung, nicht ausreichende Entsorgung und eine
mikroparasitäre Infektion krankhaft veränderte Zellgewebe.
- Die Differenzierungsfähigkeit (die Fähigkeit, organspezifische normale
Endzellen zu bilden) ist aufgehoben, gleichgültig, ob die gezüchteten
MG-Zellen auf Tierblut, Tierblutplasma, auf Humanblut, Humanblutplasma,
auf Blutextravasat, auf halb- oder vollsynthetischen Nährmedien wachsen. In
der Gewebekultur ist eine Differenzierung von Erythroblasten zu reifen
Erythrozyten, eine Differenzierung von Myeloblasten zu reifen
Mikrophagozyten ebenso unmöglich wie eine Differenzierung von Spermatogonien
zu reifen funktionsfähigen Spermien.
Eine Differenzierungsaktivität gezüchteter (von ihrem Organismus völlig
isolierter) MG-Zellen wäre, beiläufig bemerkt, auch nicht sinnvoll. Die
Zelldifferenzierung ist ein Prozess der Spezialisierung und Arbeitsteilung,
durch den eine gesteigerte Leistungsfähigkeit des Gesamtorganismus erreicht
werden soll. Dieser existiert für die in der Gewebekultur wachsenden
Gewebszellen nicht mehr.
Gezüchteten organspezifischen MG-Zellen fehlt stets jenes
Orientierungsvermögen, jenes physiologische Wachstum, das bei den normal
ernährten MG-Zellen des gesunden Organismus vorhanden und am geordneten
Aufbau der organspezifischen MZ-Gewebestruktur und -architektur beteiligt
ist. Auch die differenzierungsunfähigen MG-Zellen der Gewebekultur fügen
sich in eine gewisse für sie vorteilhafte Ordnung. Sie teilen sich, solange
eine ausreichende mitoseaktivierende Nährstoffkonzentration und genügend
Platz vorhanden ist. Wenn der Nährboden von einem einschichtigen Zellverband
bewachsen und die Wuchsstoffe verbraucht sind, hören die Zellteilungen auf.
Der Zusatz wachstumstimulierender Faktoren, z.B. ein Zusatz von frischem (an
Wuchsstoffen reichem) Kälberserum, ermöglicht wieder neues Wachstum.
Wie die Mitosefähigkeit bleibt auch die Phagozytosefähigkeit bei gezüchteten
MG-Zellen erhalten mit der Einschränkung, dass in älteren, stärker
infizierten Zellgewebekulturen in zunehmendem Maße gestörte Mitose und
gestörte Phagozytosephasen beobachtet werden können.
Metastasierbarkeit, anomales pathophysiologisches Wachstum und gestörte
Differenzierungsfähigkeit sind keine Charakteristika bösartig gewordener
Zellgewebe sondern charakteristische Merkmale mikroparasitär infizierter,
mehr oder weniger weitgehend isolierter, potentiell unsterblicher MZ-Gewebe;
sie können nicht nur in allen Krebsgeweben sondern auch in allen
gezüchteten, auf unnatürlichen (infizierten) Nährböden wachsenden MZ-Geweben
nachgewiesen werden.
Zwischen den Charakteristika krebskranker MG-Zellen und den Charakteristika
gezüchteter (infizierter) MG-Zellen bestehen lediglich graduelle
Unterschiede.
Die Differenzierung ist in krebskranken MZ-Geweben (des lebenden Organismus)
meistens nicht so weitgehend gestört wie in den gezüchteten MZ-Geweben. Bei
ersteren führt die hämatogene rezidivierende Mikroparasiteninfiltration in
lebenswichtige Zwischenzell-wege eines MZ-Gewebes zur Einengung und
Obturation zahlreicher Versorgungs- und Entsorgungswege, aber nie zu einer
plötzlichen totalen Isolierung der (des) betroffenen Gewebebezirke(s), wie
sie bei der Entnahme der MZ-Gewebeprobe erfolgt.
Die in der Gewebekultur wachsenden MG-Zellen können nicht ihre enorme
Wachstumspotenz demonstrieren; sie sind von «ihrem» organspezifischen
nutritiven Bindegewebe, vom ernährenden Extravasatstrom dieses Bindegewebes
und vom Blutstrom des Engverzweigten Blutkapillarnetzes völlig getrennt
worden. Sie sind nicht fähig, jene geschwulstartigen Zellgewebsmassen zu
bilden, die von krebskranken MG-Zellen des lebendigen Organismus
hervorgebracht werden, weil sie von keinem normalen, ständig fließenden
Extrazellularstrom versorgt und nur unzulänglich künstlich versorgt werden.
In jedem gezüchteten (infizierten) und
jedem krebskranken MZ-Gewebe können vier warnende zytohistopathologische
Befunde nachgewiesen werden, deren Existenz und wahre Bedeutung von den
Verfechtern der unbelebten Krebsursache nicht erkannt worden sind. Es sind
folgende Befunde der mikroskopischen Supravitalbeobachtung:
1. Im Zellplasma krebskranker MG-Zellen und im Zelleib vieler
gezüchteter MG-Zellen lagernde Verdauungsvakuolen.
2. Virusgroße überlebende, intravakuolär gespeicherte Mikroparasiten.
3. Virusgroße überlebende, frei im Zellplasma gespeicherte
Mikroparasiten.
4. In extrazellulären Räumen der Krebsgewebe und der gezüchteten
MZ-Gewebe nachweisbare virusgroße überlebende Mikroparasiten.
Diese vier monitorischen Untersuchungsergebnisse sind unmissverständliche
Zeichen dafür, dass sich jedes krebskranke MZ-Gewebe und so gut wie jedes
auf künstlichem Nährboden wachsende MZ-Gewebe in einem Abwehrkampf gegen
pathogene sehr resistente Mikroparasiten befindet.
Diese pathogenen Mikroben verursachen jene bekannten zytopathologischen
Veränderungen, die allen krebskranken MZ-Geweben gemeinsam sind:
Zelldestruktion, Zell- und Kernpolymorphie, geschädigte Strukturen des
Zytoplasmas, Karyoplasmas und Erbsatzes, Abspaltungen größerer materieller
Partikel (= Gene) aus chromosomaler DNS.
Es sind Zellsymptome einer mikroparasitären Zellgewebsinfektion, die auch in
den auf künstlichen Nährböden wachsenden MZ-Geweben nachweisbar sind,
besonders deutlich in älteren MZ-Gewebekulturen, in denen die Zahl der
vorhandenen Mikroparasiten wesentlich größer ist als die Zahl der
gezüchteten Zellen.
Die mitoseaktiven Krebszellen sind keine «entdifferenzierten» MG-Zellen,
keine Zellindividuen, die neue schlechte
Eigenschaften erworben haben, durch welche sie sich letztlich selbst
umbringen.
Die charakteristischen Eigenschaften und Fähigkeiten gesunder
organspezifischer MG-Zellen sind: Die potentielle Unsterblichkeit, eine
enorme Vermehrungsfähigkeit, kontrolliertes gehemmtes Wachstum, die
Fähigkeit unterschiedliche Funktionen zu übernehmen und jede übernommene
dringend erforderliche Aufgabe (sei es ein Mitose-, Phagozytose- oder
Differenzierungsauftrag) fehler- und störungsfrei zu erledigen.
In krebskranken MZ-Geweben stören extra- und intrazellulär gelegene
Mikroparasiten und freigesetzte mikroparasitäre Verdauungsenzyme (=
Proteine!) die fundamentalsten Lebensvorgänge der direkt betroffenen Zellen.
Der natürliche Austausch von Substanz und Energie zwischen Zelle und
Extrazellularflüssigkeit, die intrazelluläre Umformung von Substanzen und
Energie sowie das geordnete gehemmte Wachstum werden gestört. Folgerichtig
wird auch der geordnete Ablauf wichtiger Zellfunktionen mehr oder weniger
weitgehend beeinträchtigt.
Die Selbsttäuschungen und Fehldeutungen, die den Verfechtern der unbelebten
multiplen Krebsursache bei der Vorbereitung, Durchführung und Auslegung
ihrer an Tieren und Zellgewebekulturen vorgenommenen Experimente
nachgewiesen werden können, sind so schwerwiegend, so gewichtig, dass die
Existenz so genannter Kanzerogene als unbewiesen angesehen und die zum Dogma
erhobene Theorie der «unbelebten Krebsursache» bestritten werden muss.
Keiner der zahlreichen fälschlich verdächtigten «kanzerogenen» Stoffe ist
bis zum heutigen Tag in einem krebskranken organspezifischen MZ-Gewebe
eindeutig nachgewiesen worden, weder in chemisch reiner noch in veränderter
Form.
Da die unbelebte Materie, die exogen (aus unserer unbelebten Umwelt) in den
Gewebestrom eines Mutterzellgewebes gelangt, unfähig ist, sich selbst im
Sinne der Zweiteilung oder Mehrfachteilung zu redublieren bzw. zu
vervielfältigen, im Organismus fortlaufend zu vermehren und auszubreiten,
kommt als ursächlicher Faktor des ungeordneten fortschreitenden,
karzinomatösen Wachstums (Reiz-Reaktion-Geschehens) nur ein lebender
pathogener Mikroorganismus in Frage, bei dem ein Stoffwechsel nachweisbar
ist und der folgende Voraussetzungen erfüllt:
Der Krebserreger muss sehr resistent sein, ein Invasionsvermögen besitzen,
er muss die Abwehrmechanismen des Wirtorganismus unterlaufen bzw.
überwinden, sich im Wirtgewebe laufend vermehren, im Organismus ausbreiten,
wachstumstörende Verdauungsenzyme (= Proteine) freisetzen können und so
winzig klein sein, daß er in die sehr engen Zwischenzellwege epithelialer
MZ-Gewebe verschleppt, von phagozytose-aktiven MG-Zellen eingeschleust
werden kann und in diesen gespeichert werden muss.
Die anhaltende genaue, mikroskopische Supravitalbeobachtung krebskranker
MZ-Gewebe und MG-Zellen offenbart, dass die in intra- und extrazellulären
Räumen jedes krebskranken MZ-Gewebes vital nachweisbaren virusgroßen
Mikroparasitenformen die genannten Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen.
Zusammenfassung:
Die experimentelle Onkologie stützt sich, soweit sie das Dogma der
unbelebten Krebsursache verteidigt, auf Beobachtungen, die sie im
wesentlichen mit Hilfe von zwei Testverfahren gemacht hat.
Einmal wurde überprüft, ob applizierte wachstumstörende Schadstoffdosen bei
gesunden Versuchstieren zu Krebsbildung führen; zum zweiten wurde getestet,
ob normale, in der Gewebekultur gehaltene Mutterzellgewebe durch die
experimentelle Einwirkung wachstumstörender Schadstoffdosen krankhafte
Veränderungen erfahren, die für krebskranke Zellgewebe charakteristisch
sind.
Unwiderlegbare Erkenntnisse beweisen, dass den Experimentatoren bei beiden
Testverfahren verhängnisvolle Irrtümer unterlaufen sind, dass die
Tierexperimente und die In-vitro-Tests fehlerhaft vorbereitet, durchgeführt
und ausgewertet wurden.
Bei den Tierexperimenten ging man von der irrigen Annahme aus, dass die
wachstumstörenden Schadstoffdosen gesunden, nicht infizierten Versuchstieren
verabfolgt wurden.
Das Gegenteil ist der Fall. Bei allen Versuchstieren, die (von mir) in den
letzten 19 Jahren untersucht worden sind, konnte eine mikroparasitäre
Infektion des wehrlosen Erythrozytengewebes direkt (Supravital) nachgewiesen
werden.
Bei den Testverfahren, die an gezüchteten MZ-Geweben durchgeführt wurden,
unterlag man dem Irrtum, dass auf künstlichen Nährböden normale gesunde,
voll funktionsfähige MG-Zellen wachsen.
Auch dieser Irrtum ist nicht schwer zu widerlegen.
Es gibt so gut wie keine Zellgewebekultur, die frei von onkogenen
virusgroßen Mikroparasiten ist.
Die aus lebenden Organen entfernten und auf künstliche Nährböden
verpflanzten MZ-Gewebe verlieren ihre organspezifischen Merkmale schon nach
kurzer Zeit. Sie sind künstlich metastasierte, transformierte, durch
Isolation, unzulängliche Ernährung, nicht ausreichende Entsorgung und eine
mikroparasitäre Infektion krankhaft veränderte Zellgewebe.
Die Pluripotenz der gezüchteten Zellindividuen ist erheblich eingeschränkt.
Die Selbsttäuschungen und Fehldeutungen, die den Verfechtern der unbelebten
Krebsursache bei der Vorbereitung, Durchführung und Auslegung ihrer an
Labortieren und Zellgewebekulturen vorgenommenen Experimente nachgewiesen
werden können, sind so schwerwiegend, dass die Existenz so genannter
Kanzerogene als völlig unbewiesen angesehen werden muss.
A. Weber, Erding
(Anm.: Dr. Weber
nennt Stammzellen "Muttergewebszellen" oder MGZ)
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