|
|
Neu!: |
||
|
|
|
||
|
Wodurch unterscheiden sich lebende, krankmachende Mikroparasiten unmissverständlich von unbelebten körperfremden Teilchen und von Bestandteilen des Zyto- und Karyoplasmas (Zell- und Zellkernflüssigkeit)? nach Dr. A. WEBER, Erding
Zusammenfassung Die Frage «Können die von mir (Dr. A. Weber) beschriebenen, überlebende Mikroparasiten (CA-Protozoen) eindeutig von unbelebten gleichgroßen, körperfremden Teilchen und von gleichgroßen Bestandteilen körpereigener Zellstrukturen unterschieden werden?» muss mit einem klaren JA beantwortet werden.
1. Bei den überlebenden mikroparasitären Zyklusformen sind zahlreiche charakteristische Merkmale, kennzeichnende Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen nachweisbar, die weder unbelebte Teilchen noch isolierte Zellorganelle oder sonstige Bestandteile der Zell- und Zellkernflüssigkeit aufweisen. Im Folgenden werden die auffallendsten Charakteristika aufgezahlt und erörtert, die es ermöglichen, eine bestehende Mikroparasiteninfektion in nach Regeln der Kunst gefertigten Lebendpräparaten zuverlässig zu erkennen. Ihre aktive Fortbewegung, besonders die schnelle aktive Bewegung der kleinen mikroparasitären Verbreitungsformen, kann in der Zwischenzellflüssigkeit entsprechender Lebendblutpräparate stundenlang klar und deutlich beobachtet werden. Es ist die aktive Fortbewegungsart lebendiger einzelliger Tiere. Dagegen: Isolierte, in der Zwischenzellflüssigkeit gelegene Zellteilchen, sonstige Bestandteile körpereigener Zellstrukturen und unbelebte körperfremde Teilchen zeigen keine aktive Fortbewegung.
2. Die Mikroparasiten sind fähig, wie andere tierische Einzeller sich auch, auf experimentell gesetzte Reizdosen aktiv und schnell zu reagieren. Im extrazellularen Raum des Lebendpräparates gelegene, im Stadium der Ruhe befindliche Mikroparasiten reagieren auf die Applikation von stimulierenden, chemischen, thermischen oder Lichtreizdosen mit einer aktiven, schnellen Fluchtbewegung. Dagegen: In der Extrazellularflüssigkeit eines Lebend-Präparates gelegene Bestandteile körpereigener Zellstrukturen (und unbelebte körperfremde Teilchen) sind außerstande, auf die Verabfolgung der erwähnten Reizdosen mit einer aktiven Bewegung, mit einer Chemo-, Thermo- oder Phototaxis zu reagieren.
3. Invasionsvermögen. Mikroparasitäre, im Blutplasma gelegene Jugendformen sind fähig, in normale gesunde Erythrozyten(= rote Blutkörperchen) einzudringen, befallene Erythrozyten zu zerstören und sich im roten Blutzellgewebe langsam aber stetig zu vermehren. Dagegen: Zellorganelle und sonstige Bestandteile des (körpereigenen) Zellplasmas und Karyoplasmas besitzen dieses Invasionsvermögen nicht.
4. Die kleinen mikroparasitären Invasoren sind als innerhalb der roten Blutkörperchen gelegene Schmarotzer fähig, zu wachsen und sich zu großen reifen Mikroparasiten (Gameten) zu entwickeln. Dagegen: Sind Zellorganelle oder sonstige Bestandteile körpereigener Zellen unfähig, sich zu erwachsenen reifen, tierischen Einzellern zu entwickeln! Sie besitzen als unbelebte, körperfremde Teilchen keine Wachstums- und Differenzierungsfähigkeit. (die Differenzierungsfähigkeit ist die Fähigkeit, ’Werkzeugzellen’ herzustellen)
5. Größere intraerythrozytär gelegene Mikroparasiten sind nachweisbar fähig, sich durch Zweiteilung oder Mehrfachteilung zu vermehren. Die Tochterzellbildung und das Ausschwärmen der Tochterzellen kann im SV-Blutpräparat (Lebendblut) betrachtet werden. Dagegen: Sowohl körperfremde Teilchen als auch Zellorganelle und sonstige Bestandteile körpereigener Zellen sind unfähig, sich im Sinne der Teilung (Zwei- oder Mehrfachteilung) zu vermehren.
6. Inner- und außererythrozytär gelegene überlebende Mikroparasiten können isoliert, in zellfreie geeignete Nährmedien übertragen und in diesen zur Vermehrung (durch Zweiteilung) gebracht werden. - Sie vermehren sich im zellfreien, mit HbO' angereicherten (hämolysierten) Blutplasma bei einer Brutschranktemperatur von + 56 Grad Celsius; sie vermehren sich bei der gleichen Brutschranktemperatur in geeigneten sauerstoffreichen Infusionslösungen, z. B. in Biseko und in Plasma-Proteinlösung human. Dagegen: Isolierte Zellorganelle und sonstige Bestandteile körpereigener Zellstrukturen sind außerstande, sich im Sinne der Zellteilung zu vermehren, wenn sie in die genannten Nährmedien übertragen werden.
7. Intraerythrozytär (innerhalb der Blutkörperchen) schmarotzende Mikroparasiten sind imstande, ihre Wirtzelle wieder aktiv zu verlassen und anschließend in der Zwischenzellflüssigkeit (des Lebend-Präparates) aktiv herumzuschwimmen. Sie können durch experimentelle Reizdosen zu Zappelbewegungen veranlasst werden, aber auch dazu, ihre rote Wirtzelle teilweise oder ganz zu verlassen. Die im Zellplasma tödlich infizierter Abwehrzellen befindlichen überlebenden Mikroparasiten sind fähig, den toten Zellkörper aktiv zu verlassen. Die befreiten Mikroparasiten schwimmen dann lebhaft in der Zwischenzellflüssigkeit umher. Dagegen: Zellorganelle und sonstige Bestandteile körpereigener Gewebszellen können sich nicht verselbstständigen; sie sind unfähig, ihre funktionsfähige oder ihre tote Wirtszelle aktiv zu verlassen sie sind außerstande, in wehrlose Erys (rote Blutkörperchen) einzudringen und diese wieder zu verlassen.
8. Bei den Mikroparasiten ist ein Entwicklungszyklus nachweisbar, der innerhalb der wehrlosen roten Blutkörperchen und im Plasma abläuft. Die mikroparasitären Zyklusformen (Merozoiten, Trophozoiten und Gameten) können im SV-Blutpräparat lebend beobachtet werden. Dagegen: Gibt es keinen derartigen Entwicklungskreislauf bei Zellorganellen oder bei sonstigen Bestandteilen des Zell- und Karyoplasmas!
9. Die Widerstandsfähigkeit der mikroparasitären Verbreitungsformen (= Jugendformen) ist sehr groß. Diese Mikroparasitenformen überleben hohe, experimentell verabfolgte, chemische oder physikalische Reizdosen, die für körpereigene Zellen absolut tödlich sind und zur Zerstörung der Zell- und Zellplasmastrukturen führen. - Starkes Erhitzen natürlicher , ungefärbter infizierter Blutausstriche über der Flamme oder auf der Heizplatte, das zur Fixierung, Bluteiweißdenaturierung und zum Tod der ausgestrichenen Blutzellen führt, tötet nicht die mikroparasitären Verbreitungsformen. Die im trockenen Blutfilm «eingemauerten» Mikroparasiten überleben. Sie können mit geeigneten Lösungen (z. B. mit einer Ringer-Natrium citric.-Lösung 3:1) wieder befreit und die befreiten Mikroparasiten bei einer Objekttischtemperatur von +37 Grad Celsius stundenlang lebend beobachtet werden. Dabei kann man im SV-Präparat klar und deutlich erkennen, dass sich viele Mikroparasiten durch ein längeres ruckartiges, lebhaftes Hin- und Herbewegen, d. h. aktiv aus dem denaturierten Bluteiweiß befreien müssen, dass sie sich oft erst nach minutenlanger Aktivität befreien können und dann lebhaft und aktiv in der Zwischenzellflüssigkeit umherschwimmen. 30-60 Minuten langes Erhitzen einer frisch entnommenen infizierten, mit steriler Ringerlösung verdünnten Venenblutprobe im siedenden Wasserbad verursacht den Tod aller Blutzellen und die Zerstörung der Blutzellstrukturen. Dagegen: Die vorhandene Mikroparasitenpopulation überlebt diese Hitzeprozedur Die Zahl der Mikroparasiten hat sich sogar durch schnelle Zweiteilungen vermehrt und zwar in der Zeitspanne, in der sich die Blutprobe von + 37 Grad Celsius auf + 60 Grad Celsius erwärmte. - Wird frisch entnommenes Krebsgewebe fein zerkleinert, in sterilem Humanplasma oder in steriler Ringerlösung aufgeschwemmt und anschließend 30-40 Min. lang der Temperatur des siedenden Wasserbades ausgesetzt, so überleben die resistenten kanzerogenen Mikroparasitenformen. Dagegen: Werden dadurch fast alle körpereigenen Zellen getötet und deren Strukturen zerstört. Werden im S-Vitalpräparat stärker und besonders tödlich infizierte Phagozyten, Tumorleukozyten und Krebszellen durch Quetschung zerstört, können nach erfolgreicher Kontusion (Quetschung) zwei unwiderlegbare Fakten festgestellt werden.
10. Viele intrazellulär gespeicherte, überlebende Mikroparasiten verraten sich nach erfolgter Zellzerstörung durch auffallende, lebhafte Bewegungen, mit denen sie sich aktiv aus der klebrigen Grundsubstanz der zerstörten Zelle befreien. Sind sie frei, schwimmen sie in die freie Extrazellularflüssigkeit. Dagegen: Die zelleigenen Bestandteile der zerstörten Zelle und einige unbelebte Korpuskel bleiben am Ort der Zellzerstörung regungs- und bewegungslos liegen. In zerkleinerten, getrockneten und anschließend pulverisierten Krebsgeweben, die wochenlang «steril» gelagert wurden, lassen sich nie überlebende Tumorzellen, aber regelmäßig mikroparasitäre Verbreitungsformen vital nachweisen. Wird das pulverisierte Tumorgewebe in geeigneten Nährmedien aufgeschwemmt, können die winzig kleinen überlebenden, kanzerogenen Mikroparasitenformen lange Zeit lebend beobachtet und gefilmt werden.
11. Werden isolierte Mikroparasiten in steriles (zellfreies) destilliertes Wasser übertragen, behalten sie ihre Form und Gestalt. Sie überleben in ihm wochen- und monatelang. Wird das destillierte Wasser (nach Wochen) langsam verdampft und durch steriles, zellfreies Blutplasma ersetzt, erwachen die Mikroparasiten aus dem Zustand der Hypobiose und verraten sich durch ihre aktive Fortbewegung und ihre charakteristischen Merkmale. Dagegen: Zellorganelle verändern in sterilem, destilliertem Wasser ihre Form und Gestalt; sie zerplatzen, zerfallen oder lösenden allmählich auf.
12. Bei der sorgfältigen Lebendbeobachtung mobiler, Abwehr- und Aufräumarbeit leistender Phagozyten können einige aufschlussreiche Reaktionen der fressaktiven Zellen und der angegriffenen Mikroparasiten deutlich beobachtet werden - Während seiner Abwehr- und Aufräumtätigkeit ist der Phagozyt in einer ständigen amöboiden, aktiven Bewegung, wobei der sich seine Form und Gestalt laufend verändert. - Die Phagozyten, (Fresszellen) erkennen die Mikroparasiten als körperfremde krankmachende Mikroben, attackieren, fangen und fressen sie. Hat ein mobiler Phagozyt unseres Abwehrsystems in greifbarer Nähe einen schwimmenden Mikroparasiten geortet, so richtet er gegen diesen ein eigens gebildetes Pseudopodium,(das ist eine rafinierte Waffe zum Ergreifen von Fremdkörperchen, besteht aus Protoplasmaausstülpungen) mit dem er u. a. den erkannten, mikroparasitären Eindringling zu fangen versucht. Gelingt der Fang, bleibt der Mikroparasit am Haftschleim des Pseudopodiums kleben. Dieses wird eingezogen und der gefangene Feind dergestalt gefressen. Aber nicht selten bleiben vor allem größere Mikroparasitenformen nur vorübergehend am Pseudopodium kleben; es gelingt ihnen, durch deutlich sichtbare heftige, ruckartige Bewegungen vom Haftschleim wieder loszukommen und den freien Zwischenzellraum zu erreichen. - Sehr oft gelingt das Fangen eines georteten, in lebhafter Eigenbewegung befindlichen Mikroparasiten ganz und gar nicht, weil dieser die drohende Gefahr rechtzeitig erkennt und die Flucht ergreift. Die Mikroparasiten können sich sehr viel schneller fortbewegen als mobile Phagozyten. Die schnelle, aktive Fluchtbewegung attackierter Mikroparasiten und der Fluchtweg, der stets von attackierten Abwehr- (Fress-) Zellen wegführt, kann im Lebend-Präparat deutlich beobachtet und verfolgt werden. Wahrscheinlich können die Fresszellen der Immunabwehr lebendige, in lebhafter Eigenbewegung befindliche Mikroparasiten von leblosen, unbelebten Teilchen unterscheiden. Denn: Orten mobile Fresszellen der Abwehr ein lebendiges, agil bewegtes Urtierchen, so ergreifen sie dies mit einem eigens gebildeten Pseudopodium. Dies stülpt sich mit der Beute in das Zellinnere, die Mikrobe ist gefangen. Orten die Abwehrzellen dagegen ein totes Teilchen, so bewegen sie sich amöboid über das Objekt, umfließen es und schleusen es ein. Nicht selten kann folgende Lebendbeobachtung gemacht werden: Eine größere Mikroparasitenform schwimmt gegen die klebrige Zellmembran eines kontrahierten (in der Ruhephase befindlichen) Phagozyten (Fresszelle); er bleibt vorübergehend am Haftschleim kleben, kann sich aber durch schnelle, ruckartige Eigenbewegungen schließlich befreien und in den freien Zwischenzellraum flüchten. In geeigneten Lebend-präparaten kann mit viel Geduld auch die Fressaktivität großer, isolierter Muttergewebszellen (die Mikrovillusbildung, die Ortung erreichbarer, agiler Mikroparasiten, der geglückte Fang und die anschließende Einschleusung) vital beobachtet werden. Ich habe diese Phasen der Phagozytose klar und deutlich beobachten können. Bei den durch Leukozyten attackierten Mikroben handelte es sich stets um winzig kleine mikroparasitäre Verbreitungsformen. Jeder Arzt kann eine mikroparasitäre- (durch pathogene tierische Einzeller hervorgerufene) Zellgewebsinfektion absolut zuverlässig erkennen, wenn er drei wichtige und unerlässliche Voraussetzungen erfüllt: - Er muss die neuen Arbeitstechnikenzum mikroskopischen Lebendnachweis (Supra-Vitalnachweis) pathogener Mikroparasiten sicher beherrschen. - Er kommt nicht umhin, die eingehend beschriebenen Eigenschaften lebendiger Mikroparasiten sorgfältig zu beobachten, nachzuweisen. - Außerdem muss er zwei folgenschwere, weit verbreitete Irrtümer der medizinischen Wissenschaft erkennen und berücksichtigen, die ich (Dr. A. Weber) schon zwischen 1974 und 1977 nachgewiesen habe und die im Rahmen dieser Arbeit noch einmal erörtert werden sollen.
1. Irrtum: Seit rund 100 Jahren sind in der Hämatologie die nach HOWELL, JOLLY und HEINZ benannten, Kernmaterial enthaltenden Körperchen bekannt. Sie wurden und werden irrtümlich für unbelebte Körperchen, für Trümmer und Restbestandteile angeblich ausgestoßener Erykerne gehalten. Die Howell-, Jolly und Heinz-Körperchen sind in Wahrheit keine Restbestandteile ausgestoßener Erykerne. Sie sind eindeutig pathogene Mikroben, genauer gesagt, mikroparasitäre Verbreitungs Formen und Jugendformen der von mir beschriebenen CA-Protozoen. Die Theorie von den «Kernresten aus gestoßener Erykerne» ist nicht schwer zu widerlegen: - Howell-, Jolly- und Heinz- Körperchen sind auch in frisch entnommenen Blutproben der Vögel nachweisbar, deren Erythrozyten zeitlebens einen Erythrozytenkern besitzen und diesen Zellkern weder ausstoßen noch auflösen. Die Form der sog. Howell-, Jolly- und Heinz-Körperchen ist stets drehrund und von der Umgebung scharf abgesetzt, ganz gleich, ob sie im Blutplasma oder in roten Blutkörperchen nachgewiesen werden. Sie sind die kennzeichnenden Merkmale von Zelltrümmern und Zellkerntrümmernder Polymorphismus, die unterschiedlichen Formen der Trümmer und deren unscharfe Konturen. Wer die Howell-, Jolly- und Heinz-Körperchen nicht nur färberisch (in Blutausstrichen) nachweist, sondern sie gleichzeitig auch bei der Auftriebsanreicherung im frischen lebenden Blutausstrich und im Lebendpräparat des entnommenen Venenblutes beobachtet, gewinnt bald folgende wichtige Erkenntnis: Bei den Howell-, Jolly- und Heinz-Körperchen (der lebenden Blutpräparate) können alle Eigenschaften nachgewiesen werden, die ich eingehend beschrieben habe.
2. Irrtum: Seitdem Krebsgewebe mikroskopisch untersucht werden, sind den Histopathologen zwei auffallende Merkmale krebskranker Gewebszellen bekannt: Intraplasmatische VAKUOLEN und TEILCHEN. Letztere liegen teils frei im Zellplasma, teils in den Vakuolen (intra-vakuolär) An der Existenz dieser Vakuolen, der sehr kleinen und größeren Körperchen, die schon VIRCHOW und HENLE 1851 Anlass zu einer bitteren Fehde gaben, kann kein ernstzunehmender Arzt zweifeln Die intraplasmatisch gelagerten VAKUOLEN wurden irrtümlich für DEGENERATIONSVAKUOLEN angesehen. Die intraplasmatischen Teilchen wurden irrtümlich für zelleigene GRANULA, aber auch für unbelebte zellfremde KÖRPERCHEN gehalten. Beide Deutungen sind falsch; sie entsprechen nachweisbar nicht den wissenschaftlichen Tatsachen, die durch die sorgfältige, eingehende Supra-Vitalbeobachtung frisch entnommener kanzeröser, leukämischer und sarkomatöser Gewebszellen enthüllt werden. Die S-Vitaluntersuchung offenbart folgende wissenschaftliche Fakten: - Die in jeder Malignomzelle nachweisbaren VAKUOLEN sind VERDAUUNGS-VAKUOLEN, von fressaktiven (krebskranken) Muttergewebszellen gebildete Zellorganelle der Verdauung und der zellulären Abwehr. Diese Zellorganelle (Verdauungs-Vakuolen) sind im Zellplasma krebskranker Mutter-Gewebszellen ebenso regelmäßig nachweisbar wie im Zellplasma fressaktiver, mobiler Mikro- und Makrophagozyten. Die frei im Plasma der Malignomzelle nachweisbaren Teilchen sind zum großen Teil gespeicherte, überlebende Mikroparasitenformen. - Die intravakuolär (in Verdauungs-Vakuolen) gelagerten Teilchen sind ebenfalls zum größten Teil gespeicherte, überlebende mikroparasitäre Verbreitungs formen. Diese drei Befunde der mikroskopischen Lebendbeobachtung sind unmissverständliche Zeichen dafür, dass sich alle krebskranken Zellen, sowohl Fresszellen als auch Mutterzellen, in einem Abwehrkampf gegen pathogene, sehr resistente Mikroparasiten befinden.
***
Charakteristische zyto- und histopathologische Befunde Zusammenfassung: Charakteristische Befunde bei der mikroskopischen Lebendbeobachtung mikroparasitär infizierter Zellgewebe, die es uns ermöglichen, eine klärende Antwort auf die Frage nach dem Wesen, der Herkunft und Bedeutung der Virus-Gebilde mit Teilchen-Charakter zu geben.
1. Befund: Mit Hilfe des Mikroskops, einer elektronischen Kamera und neuer Arbeitstechniken sind im nach allen Regeln der Kunst gefertigten Lebendpräparat jedes krebskranken Zellgewebes gelegene und gespeicherte überlebende, virusgroße Mikroparasiten vital nachweisbar. Bei diesen Mikroparasiten handelt es sich um im Blute verschleppte Zyklusformen (Verbreitungsformen) einer Mikroparasiten-Population, die im wehrlosen kreisenden Erythrozytengewebe ständig schmarotzt.
2. Befund: Die Mikroparasiten sind fähig, sich aktiv fortzubewegen, auf gesetzte Reize aktiv und schnell zu reagieren, zu wachsen, sich zu reifen und zu erwachsenen Individuen zu entwickeln und durch Teilung(en) zu vermehren; sie besitzen eiweißspaltende Verdauungsfermente, die es ihnen ermöglichen, großmolekulare Protein-Verbindungen tödlich infizierter Abwehr-Zellen zu spalten und zu verdauen.
3. Befund: Diese agilen pathogenen Mikroparasiten können weder mit unbelebten Virus-Gebilden noch mit einzelligen Pilzen verwechselt werden. Die unbelebten Virus-Gebilde mit Teilchen-Charakter besitzen keine der erwähnten Eigenschaften und Fähigkeiten. Pilzzellen gleicher Größenordnung sind nicht aktiv bewegungsfähig; außerdem kann die Pilzvermehrung, die durch Hyphen und Sprosswachstum erfolgt, mit der mikroparasitären Merozoitenbildung (Tochterzellenbildung), die im geeigneten Subravitalblut-Präparat lebend beobachtet werden kann, nicht verwechselt werden.
4. Befund: Die pathogenen, zellschädigenden und -zerstörenden Eigenschaften der Mikroparasiten können an infizierten Zellen des wehrlosen Eryverbandes genau verfolgt werden. Bei der virulenten Infektion demonstrieren die Mikroparasiten klar und deutlich, dass sie fähig sind, mit ihren Verdauungsfermenten die Zellmembran des betroffenen roten Blutkörperchens, deren Bauelemente u.a. Lipo-Protein- und Zucker-Protein-Verbindungen sind, lokal zu verdauen und zu durchlöchern. Mit Hilfe ihrer «Fermentwaffen» fressen sie sich ins Innere der roten Wirtzelle, spalten, «verzehren» und verdauen als intraerythrozytäre Zellschmarotzer langsam aber sicher das sauerstoffreiche Hämoglobin. Je nach dem Grad der fortschreitenden Zellschädigung und -zerstörung sind in den roten Wirtzellen außer den Überlebenden Mikroparasiten unbelebte, anfärbbare und zahlenmäßig unterschiedliche Stoffpartikel nachweisbar, die auch durch beachtliche Größenunterschiede auffallen. Teils handelt es sich um unbelebte, innere, vom Hämoglobin abgespaltene Gebilde mit Teilchen-Charakter, teils um unbelebte äußere, vom Zellparasiten abgesonderte Stoffe. Das Lebendblut-Präparat eines schwer infizierten Erythrozytengewebes zeigt oft folgendes Bild: Man sieht Zellparasiten, welche die Struktur und Ultrastruktur ihrer roten Wirtzelle bis auf die Zellmembran «verzehrt» und die ausgehöhlte, mit Blutflüssigkeit gefüllte rote Blutzelle noch nicht verlassen haben. Diese Zellparasiten, die innerhalb der «leeren» Erythrozytenmembran nach allen Richtungen hin lebhaft umher schwimmen und dabei immer wieder gegen die Innenwand der Erythrozytenmembran stoßen, markieren das Ausmaß der extremen Zellzerstörung.
5. Befund: Die mikroparasitären Invasoren werden von mobilen kleinen Abwehrzellen, mobilen und stationären großen Abwehrzellen sowie von Fressfähigen Muttergewebszellen als körperfremde pathogene Mikroben erkannt und gefressen. Die sehr resistenten virusgroßen Verbreitungsformen der Mikroparasiten Population, die die innerzellulär ablaufenden Phasen der Phagozytose überleben, werden im Zellplasma gespeichert; in funktionsfähigen abwehrstarken Zellen lagern sie innerhalb einer eigens gefertigten membranbegrenzten Verdauungsvakuole, diese Zellen sind latent infiziert. In abwehrgeschwächten, fermentarm gewordenen (virulent infizierten) Zellen werden phagozytierte überlebende Mikroparasiten auch frei im Zytoplasma gespeichert, da wahrscheinlich die erforderliche Anzahl von Verdauungsvakuolen nicht mehr gebildet werden kann.
6. Befund: Die frei im Zytoplasma virulent infizierter Kleinfresszellen, Großfresszellen und krebskranker Muttergewebszellen lagernden Mikroparasiten demonstrieren die krankmachende Wirkung ihrer Verdauungsfermente ebenso deutlich wie die innerhalb der roten Blutkörperchen befindlichen Zellparasiten. Sie sind fähig, die aus Proteinen und Protein-Verbindungen bestehende Zell-Substanz der tödlich infizierten Gewebszellen in einem oder mehr Bezirken des Zellkörpers zu spalten und zu zerstören. Besonders die Lebendbeobachtung großer infizierter Fresszellen und Krebszellen offenbart, dass die innerhalb des Plasmas gespeicherten Mikroparasiten fähig sind, das feinkörnig-faserige Grundplasmanetz, in größerem Ausmaß zu zerstören. Die mikrobiellen Zerstörer können in tödlich infizierten Phagozyten und Krebszellen regelmäßig lebend nachgewiesen werden. Es ist nicht erstaunlich, dass in diesen Zellen neben den virusgroßen überlebenden Mikroparasiten unbelebte sichtbare und unsichtbare Gebilde, Trümmer und Spuren der nachweisbaren schweren Zellinfektion anzutreffen sind.
7. Befund: Wird die Zellmembran tödlich infizierter Phagozyten und Krebszellen gesprengt, kann das Ausschwärmen intrazellulär überlebender Mikroparasiten ebenso deutlich beobachtet werden wie das Ausschwärmen von mikroparasitären Merozoiten aus virulent infizierten zerfallenden Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Beim Zerfall tödlich infizierter Zellen, gelangen stets überlebende Mikroparasiten, unbelebte endogene, von der Zellsubstanz stammende Partikel und unbelebte exogene Stoffe, die von den Mikroparasiten abgesondert worden sind, in den Plasmastrom.
8. Befund: Die asexuelle (ungeschlechtliche) Vermehrung durch 2-, 4, 8- und Mehr-Teilung (= Merozoitenbildung) kann im entsprechenden Lebendblut-Präparat lebend beobachtet werden. Die Merozoiten Vermehrung verrät, dass wir es mit belebten Mikroben zu tun haben, die DNS und RNS besitzen, ohne welche eine identische Reduplikation von Mikroben undenkbar ist. Die angeführten Befunde und Argumente werfen zwangsläufig die Frage nach dem Wesen, der Herkunft und Bedeutung jener zahlreichen Virus-Gebilde auf, die elektronenmikroskopisch in toten Dünnschnitten krebskranker Zellen nachweisbar sind, deren erstes Kennzeichen ihr Teilchen-Charakter ist und von denen mehrere verdächtigt werden, unbelebte Kanzerogene, unbelebte «infektiöse biochemische Einheiten» zu sein. Bevor ich die logischen Folgerungen ziehe, die sich aus den charakteristischen Befunden der mikroskopischen Lebendbeobachtung ergeben, möchte ich auf einige wesentliche Merkmale hinweisen, durch die sich Elektronenmikroskop-Bilder von den Bildern der mikroskopischen Lebendbeobachtung unterscheiden. Während wir z. B. bei der Lebend-Beobachtung eines frisch entnommenen Krebsgewebes überlebende Krebszellen, außerzellulär und innerzellulär gelegene virusgroße, überlebende Mikroparasiten lebend beobachten, gelingt es bis zum heutigen Tag (1974) nicht, mit dem Elektronenmikroskop lebende Zellen oder lebende Mikroparasiten zu «durchleuchten». Es ist unmöglich, auch nur einen einzigen im Inneren eines Zellkörpers ablaufenden lebenden Vorgang, beispielsweise den Phasenablauf der Fressabwehr, den Vorgang einer latenten, einer virulenten Zellinfektion oder den langsamen Zerfall einer tödlich infizierten Krebszelle lebend zu beobachten oder zu filmen. Eine ins Elektronenmikroskop gelegte Gewebszelle oder Mikrobe erscheint auf dem Bildschirm als undurchdringliches schwarzes Gebilde, da Elektronen nur von organischen Gebilden durchgelassen werden, deren Dicke unter 100 nm liegt. Aus den toten Bildern einer in Ultraschnitte zerlegten Krebszelle können leicht falsche Schlüsse gezogen werden. Die Gefahr einer Fehldeutung liegt darin, dass «die Techniken, die angewendet werden, um ein Objekt für die Betrachtung im Elektronenmikroskop passend zu machen, uns einen Streich spielen. Besonders verdächtig sind natürlich die Techniken, mit denen wir die Zellen abtöten. Die Zellen müssen ja entwässert, in Kunstharz eingebettet, geschnitten und schließlich ins Vakuum des Elektronenmikroskops eingeschleust werden. Aber wir müssen sie unausweichlich töten, denn töten heißt in gewisser Hinsicht fixieren» (H. J. BOGEN). Ebenso groß ist die Gefahr, dass man sich in «elektronenmikroskopischen» Einzelheiten verlieren und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann. Nur der immer wiederholte Vergleich zwischen Lichtmikroskop- und Elektronenmikroskop-Bild erlaubt es, die Einzelheiten des letzteren richtig zu deuten» (H. J. BOGEN). Zurück zu der Frage von entscheidender Bedeutung: Was sind die RNS- und DNS-Virus-Gebilde, deren Kennzeichen ihr Teilchen-Charakter und Polymorphismus (Vielförmigkeit), ihre Unbelebtheit und Wandelbarkeit sind? Woher kommen sie? Welche Bedeutung haben sie? In der Virologie werden heute drei Vorstellungen erörtert: 1. Die Viren waren schon Parasiten der ersten subzellulären Strukturen und haben sich parallel zu diesen mitentwickelt; wenn neue Zellen entstanden, bildeten sich auch neue Viren. 2. Die Viren sind verselbständigte Zellorgane(lle), wobei RNS-Viren den Ribosomen, DNS-Viren den Mitochondrien entsprechen. 3. Die Viren sind Produkte eines retro graden Entwicklungsprozesses der «Bakterien.» (Aus E. WIEDMANN, Medizin. Mikrobiologe).
Alle drei Vorstellungen sind nackte Hypothesen und ebenso spekulativ wie die folgenden Auffassungen über die Bedeutung der Virus-Gebilde: - Unbelebte Virus-Gebilde mit Teilchen-Charakter seien imstande, in fressfähige Gewebszellen einzudringen; - die Nukleinsäure toter Virus-Gebilde sei fähig, in phagozytose- und pinozytosefähige Gewebszellen einzudringen, bis ins Karyoplasma zu gelangen und den «Wirtzellen» ihre Herstellungsordnung aufzuzwingen; - Das Virus-Gebilde rege die Virusvermehrung in der Zelle an, aber die Zelle vermehre das Virusgebilde; - die lebendige Zelle leihe ihren intakten Fermentapparat einem toten Stoff und lasse dadurch etwas Lebendiges, einen Krebserreger, entstehen; Es gibt in der Natur, in den heute lebenden Organismen, keine spontane Entstehung von Lebendigem aus Nicht-Lebendigem, keine Entstehung von Zellparasiten aus unbelebter Materie. Alle Mikroparasiten entwickeln sich aus ihren sehr viel kleineren Überlebensformen, aus Schlaf- und Gefrierstadien. Wer in Viren «Produkte eines retrograden Prozesses der Bakterien» und in Krebszellen «den höchsten Grad der Entartung von Gewebszellen, vom Vielzeller zurück zum Einzeller» sieht, vergisst, dass die Evolution der einzelligen und mehrzelligen Lebewesen eine irreversible Entwicklung darstellt. Aus den erwähnten charakteristischen Befunden (1-8) und mehreren neuen Erkenntnissen, die durch jahrelange Lebendbeobachtungen krebskranker Gewebszellen gewonnen und schon in früheren Arbeiten veröffentlicht worden sind, müssen mit Fug und Recht folgende logische und gut untermauerte Folgerungen gezogen werden: 1. Die in jedem Krebsgewebe, einschließlich der «experimentellen» Karzinome in großer Anzahl lebend nachweisbaren virusgroßen Mikroparasiten sind die einheitliche Ursache der Krebskrankheit; sie erfüllen die von R. KOCH und die von O. LUBARSCH aufgestellten Postulate. 2. Die in jedem krebskranken Zellgewebe (einschließlich der «experimentellen») sichtbaren Karzinome, sind Folgen mikroparasitärer Zellinfektionen, verursacht durch wirksam gewordene überlebende Mikroparasiten. Da der Infektionsgrad der einzelnen (latent oder virulent) infizierten Krebszellen unterschiedlich hoch ist, wird fast jede krebskranke Zelle von einer unterschiedlichen Reizdosis mikroparasitärer Fermente attackiert. 3. Die in virulent infizierten Krebszellen jedes Krebsgewebes, einschließlich der «experimentellen» Karzinome, elektronenmikroskopisch nachweisbaren unbelebten Virus-Gebilde mit Teilchen-Charakter und die mikroskopisch sichtbaren intrazellulär gelegenen, unbelebten Fragmente sind Zelltrümmer, hinterlassene Spuren der mikroparasitären Zellinfektion. Die zum Dogma erhobene Meinung, dass die Krebserreger unbelebte Virus-Gebilde mit Teilchen-Charakter seien, ist ebenso irrig wie die Auffassung, dass «Kanzerogene» eine normale Zelle in eine Krebszelle «umprogrammieren» könnten. Unter den zahlreichen unbelebten Virus-Gebilden mit Teilchen-Charakter fallen in Krebszellen Virus-Gebilde ohne Teilchen-Charakter auf, die hinsichtlich ihrer Größe fast regelmäßig in der obersten Skalenreihe stehen und auch mit dem Lichtmikroskop nachweisbar sind. Kapselviren, die im Elektronenmikroskop-Präparat im Quer oder Längsschnitt getroffen sind, zeigen im Prinzip die Grundstrukturen, die auch bei pathogenen Mikroben zu erkennen sind. Sie besitzen eine zweischichtige Virusmembran (-kapsel), ein Viroplasma, eine Viruskernmembran, die Kernmaterial (zweisträngige DNS) umschließt. Sie stehen in der gleichen Größenordnung wie die von mir beschriebenen virusgroßen Mikroparasitenformen, die wir in inner- und außerzellulären Räumen jedes Krebsgewebes lebend nachweisen und in geeigneten Lebendpräparaten stunden-, ja tagelang vital beobachten können. Diese «Kapselviren», die bei der Fertigung elektronenmikroskopischer Krebspräparate durch den Vorgang der Entwässerung, Fixierung, des Zerschneidens teils aus der Zellgewebeprobe entfernt, teils in feine Scheiben zerlegt werden und für «Halblebewesen» gehalten wurden, die zwischen pathogenen Mikroben und toter Materie stehen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach mit den von mir beschriebenen virusgroßen Krebserregern identisch. Die experimentelle Onkologie hat bei der Deutung der «experimentellen» Krebsbildungen zwei unwiderlegbare wissenschaftliche Tatsachen übersehen. So gut wie bei allen homöothermen (warmblütigen), erwachsenen und jugendlichen Lebewesen, können im Blut permanent schmarotzende Protozoen-Populationen lebend nachgewiesen werden.
In «zellfreien» Impffiltraten, die aus
krebskrankem Zellgewebe, aus Krebszellen, aus dem Herpesbläscheninhalt
gewonnen werden, und in denen elektronenmikroskopisch Virus-Gebilde mit
Teilchen-Charakter sowie Kapselviren nachweisbar sind, gelingt mit Hilfe des
Mikroskops, der elektronischen Kamera und geeigneter Lebendpräparate
regelmäßig auch der Lebendnachweis (Direktnachweis) virusgroßer
Mikroparasitenformen, die isoliert werden können.
|
|
Buch und Film! (klicken Sie auf das Bild!) |
|
|
Hier geht es Weiter zu: Verhängnisvolle Irrtümer der experimentellen Onkologie
und
Arbeitstechniken für den sicheren Supravitalnachweis pathogener Mikroparasiten |
|||